Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Alte Ansichten / Neues Geld – ein ideologischer Tauschhandel zwischen Afrika und Europa

Das Offene Haus Oberwart setzt mit diesem Symposium, am Samstag den 25. September ab 10:00 Uhr, einen engagierten Schritt in Richtung wirtschaftlicher Themen. Der Titel der Veranstaltung bezieht sich auf den Slogan „Think global, act local“, befasst sich das Symposium doch mit neuen Chancen und Betrachtungsweisen der volkswirtschaftlicher Gesamtleistungen und neue Ansätze zu Kapitalwirtschaft und wirtschaftlicher Zusammenarbeit.

Diese Themen werden von kompetenten Fachleuten wie, Dr. Luise Gubitzer (WU Wien), DI Tobias Plettenbacher (Buchautor: Neues Geld) oder Stefan Bartusch (Sonne International), beleuchtet. Dass dabei Afrika eine wichtige Rolle spielt, hängt einerseits mit dem Afrikaprojekt „Dunkelschwarz“ zusammen, das Vorurteile gegenüber Afrika abbauen will, andererseits mit dem Umstand, dass Afrika als Fallbeispiel krisenhafter Entwicklungen und vielfältiges Anschauungsmaterial für Wirkmechanismen und Lösungsansätze bietet.

In der zweiten Hälfte des Symposiums werden die einzelnen Themenbereiche, wie Komplementärwährung oder die Einbeziehung nicht monetärer Wirtschaftsleistungen ganz bewusst auf die lokale Ebene herunter gebrochen und neue regionale Lösungsansätze angedacht. In einer hochkarätigen Schlussdiskussion mit den Vortragenden und geladenen Gästen der einzelnen Koperationspartner des Projektes, Mag. Jürgen Rathmanner (WKO), Dr. Ronald Tuschl (Friedensuniversität Schlaining), Günther Toth (BGM von Oberschützen), Mag. (FH) Rudo Grandits (Arge Neues Geld), DSA Renate Holpfer (NGO Frauen für Frauen) werden die Ergebnisse der Workshops gemeinsam mit dem Publikum diskutiert.

Der Abschluss des Symposiums bildet die Eröffnung der Ausstellung „Geldgeschichte.n“ von Andreas Lehner und Liszt Peter um 19:30. Eröffnet wird diese informative Ausstellung von Mag. Armine Wehdorn vom Geldmuseum der Österreichischen Nationalbank. Die Ausstellung bietet einen historischen Überblick über die Geschichte des Geldes und damit verbundener wichtiger wirtschaftlicher Entwicklungen auf dem Gebiet des heutigen Burgenlands und der angrenzenden Regionen. In 10 Kapiteln oder Ausstellungsteilen werden besondere Aspekte aus unterschiedlichen geschichtlichen Epochen thematisiert – vom prämonetären Tauschhandel zum frühen Geld, Münzen im Mittelalter, die Baumkircherfehde als Streit ums Geld, frühe Spekulationsblasen, Papiergeld, Zinseffekt und vieles mehr. Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober geöffnet und auch für Schulen zugänglich.

Genauere Informationen finden sie unter www.oho.at.

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