Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Kumpf Gottfried

Geboren 1930 in Annaberg, Land Salzburg, als Sohn eines Landarztes. Aus seinen Kinderzeichnungen entwickelt er die Grundformen seiner Bilderwelt. Er fährt Radrennen, arbeitet als Mineur und zeichnet viel. Nach einem Medizinstudium widmet er sich seit 1956 ganz der Kunst und entwickelte seinen sehr persönlichen unverwechselbaren Stil.

Ab 1964 hat er seine ersten Ausstellungen in Bratislava, Köln, München, New York, Wien und Salzburg, denen weltweit zahlreiche weitere folgten. Nach Jahren in Wien übersiedelt er 1968 nach Breitenbrunn am Neusiedlersee in einen Streckhof aus dem 17. Jahrhundert, den er liebevoll restaurierte. In den 70er-Jahren entstehen zahlreiche Bücher von und über Kumpf, Kinderbücher sowie Illustrationen. Mit dem heute so bekannten Kumpf-Idol, dem „Asozialen“, schuf er 1974 seine erste Bronzeskulptur. In diesen Jahren beschäftigte er sich auch intensiv mit Graphik. Es entstehen Lithographien, Radierungen und Siebdrucke, der Beginn zahlreicher Graphikeditionen, die sich bis heute fortsetzen.

Für seinen Einsatz zur Erhaltung des Naturschutzgebietes „Lange Lacke“ wird ihm 1982 vom damaligen Präsidenten des WWF, H.R.H. Prinz Philip, der „Award for Conservation Merit“ verliehen. Das zu diesem Thema von ihm gemalte Ölbild „Löffler über der Langen Lacke“, welches als Poster gedruckt und durch eine große Werbekampagne der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, machte ihn weltberühmt.

Sein Oeuvre umfasst Ölbilder, Zeichnungen, Aquarelle, Graphiken, Bronzeskulpturen, Architekturprojekte, Bühnenbilder und Buchillustrationen.

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