Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Lackner Josef

„Der Künstler versteht es, Lebenshaltung und Werk zu einem Einklang zu verschmelzen, seine Kunstwelt strahlt Authentizität aus“
Seit 1986 ist der gebürtige Salzburger in Litzelsdorf ansässig und betreibt in seinem Arkadenhof gemeinsam mit seiner Frau Priska Heller eine Gold- und Silberschmiedewerkstatt. Sein Leitmotiv ist REDUZIERUNG, und zwar sowohl in der Farb- wie auch in der Formgebung, in den Farben Schwarz, Weiß und Rot sei, so meint er jedenfalls, alles Wesentliche enthalten. Seine Schmuckstücke sind in Gold, Silber und Edelsteinen gefertigt und bestechen durch geradlinige Schlichtheit..
1999 entstehen seine ersten „Niellis“. Bereits in den frühen Hochkulturen – über 2000 v.Chr.-fand die Technik des „Niello“ Anwendung, wobei schwarze Metallpaste in die Vertiefung einer Ätzradierung gefüllt wird. Allerdings erweitert Josef Lackner diese Niello-Technik zu einer Kombination aus Schmuck und Grafik, eine ganz außerordentliche, eine erlese Verbindung mit Bildern.

AUSSTELLUNGEN

Der Künstler bestritt eine Reihe von lokalen und nationalen Ausstellungen, die Vernissagen reichen von Maishofen (1981) über Salzburg, Innsbruck, Oberwart, Kaprun und Sauerbrunn bis nach Wien und zuletzt nach Großwarasdorf, in die KUGA , und (2004) zur Kunstmesse in Neusiedl am See.Die Ausstellung „Schmuck-Grafik-Bilder“ im KUZ Oberschützen wird am Dienstag, 5. April um 19 Uhr, durch Bürgermeister Günter Toth eröffnet.

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