Prenner Eva
Biografie
Ich wurde am 17. August 1969 in Wien Währing geboren und am 3.September des selben Jahres in der Kirche der Pfarre Hütteldorf auf den Namen Eva Maria getauft.
Nach meiner schulischen Ausbildung absolvierte ich eine Lehre als Reisebüroassistentin bei Ruefa Reisen. Schon früh entdeckte ich die Liebe zur Kunst aber auch zur Musik, insbesondere zur Klassischen.
Im Sommer 1990, zum Einhundertsten Todestag von Vincent van Gogh, begann ich mich zum ersten Mal ernsthaft mit der Malerei auseinanderzusetzen. Ich versuchte mich zuerst in Öl und kopierte einige Gemälde meines Lieblingsmalers van Gogh. Ein Jahr später besuchte ich einen Malkurs an der VHS Ottakring wo ich zwei meiner bis dato besten Bilder malte: “Die Sternennacht” und “Winterlandschaft”.
Zwischen 1990 und 1999 verbrachte ich, mit einigen kurzen Unterbrechungen, sieben Jahre in den USA wo ich meine Englischkenntnisse verbessern und dieses riesige Land sehr gut kennenlernen konnte. Im April 1994 heiratete ich in Las Vegas meinen ersten Mann.
Während meines Amerika Aufenthaltes schuf ich mehrere Gemälde mit klassischen Motiven wie “The deep South”, “Sommersonnenuntergang” oder “Saguaros”. Und ich begeisterte mich sehr für die Technik des inzwischen verstorbenen amerikanischen Malers Bob Ross der mit einfachen Schritten traumhaft schöne Bilder zustande brachte. Mittlerweile gibt es seine zahlreichen Videos, Bücher und Malmittel auch bei uns in Österreich zu kaufen.
Meine jetzige abstrakte Technik begann ich erst, als ich wieder zurück in Wien war, genauer gesagt ab 2002. Von diesem Jahr an versuchte ich mich auch in der Aquarellmalerei und zuletzt in Acryl. Mit diesem Medium arbeite ich bis heute am liebsten.
Technik
Malen ist für mich eine spannende Aufgabe.
Es ist ein wichtiger Punkt meines Daseins, es entspannt genauso wie es stimuliert. Alle Sinne werden berührt von dem Vorhaben die Gedanken umzusetzen und sie auf die nackte Leinwand zu bringen.
Wenn ich ein neues Werk beginne, weiss ich selten was am Ende entstehen wird. Das einzige was bei meiner Arbeit von Anfang an feststeht ist, welche Farben und Materialien ich benützen werde – sonst nichts.
Ich lasse mich treiben von meiner gerade währenden Fantasie und Stimmung. Deshalb ist die Malerei für mich so erfüllend und inspirierend. Man kann es vergleichen mit dem Lesen eines guten Buches wo man zwar den ungefähren Inhalt kennt, aber niemals das Ende bevor man nicht dort angelangt ist.
Ein Gemälde ist für mich erst vollendet wenn ich zu 100 Prozent damit zufrieden bin und das erfordert des öfteren ein übermalen der kompletten Leinwand. Dies wiederum schafft neue interessante Strukturen.
Bei meiner Arbeit flirte ich sehr gerne mit neuen Techniken. Zuletzt habe ich in Acryl mit Glas gearbeitet welches sich ausgezeichnet auf Leinwand verwenden lässt. Ich verarbeite es entweder als kleine Splitterteilchen zusammen mit Glitter oder Glasperlen (siehe “Goldrausch”) oder als gleichgeschnittene Teile (siehe “Spiegelbild”). Sehr gerne arbeite ich auch mit Strukturpaste die wunderbare Effekte zaubert und plastisch-reliefartige Bildgestaltungen erlaubt.
Egal für welche Technik man sich auch entscheidet, der springende Punkt ist das aufregende Kribbeln zu Beginn einer Arbeit bzw. die Zufriedenheit nach Vollendung des Werkes. Und wenn man dann zu sich selbst sagen kann “toll was du da geschaffen hast”.
Kontakt
mail: eva@prenner.net
mobil: 0699/11001216
internet: kunst.prenner.net
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