Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Wanke Johannes

Johannes Wanke am 14.März 1923 in Wien geboren.
Schon in seiner Kindheit kam sein überragendes Talent zum Vorschein und er gab seine erste Ausstellung in der Schule der Marienbrüder in Wien-Währing.Darauf erhielt er seine erste Auszeichung, Diplom für Bestleistung im Zeichnen und Malen.
Ab 1940 ordentlicher Hörer der Akademie der bildenden Künste in Wien (Prof.Böckl,Martin Pauser).
1949 Diplom mit Auszeichnung, Staatspreis der Kunstakademie.
Musikalische Eindrücke sind in Holzschnittzyklen immer sichtbar, Beethofen, Schubert, Bruckner, Sibelius, Mahler, Schönberg etc.
Dem Holzschnitt widmet er ein Gesamtwerk von über eintausend Blättern, welche ihn international zu einem der Besten seines Metiers machen.
In späterer Folge intensivierte der Künstler die Malerei.
Johannes Wanke ist einer der großen europäischen Maler unserer Zeit und vereint höchste Sensibilität mit gewaltiger Kraft. Der Künstler Wanke ist ein Naturereigniss. Seine Größe hat sich in der Stille entwickelt. Staunend stehen wir vor dem wohl bedeutendsten Holzschnitt-Oeuvre unserer Zeit. Seine farbvitalen und doch sensiblen Aquarelle, sowie den Ölgemälden der letzten Jahre, die immer prächtiger werden.
Das Selbstportät: So wie in der langen Reihe rembrandtscher Selbstportäts läßt sich auch in den Selbstbildnissen Wankes der Wandel eines Lebens ablesen.
Seine Aquarelle und Ölbilder blühen und strotzen selbst noch im Dunkelsten.
Ausstellungen in allen Erdteilen u.a.: Biennale Sao Paulo, Triennale Grenchen,
Österreichvertreter Graphikbiennale Florenz, Der biblische Weg (Steirischer Herbst Graz), Meisterwerke der Graphik Arbon, Internationales Expressionismus Festival Manchester, Österr. Kunst 1896-1996 Bonn, Große Personale in der Albertina 1993, zahlreiche Preise u. Auszeichnungen: Österr. Staatspreis 1950, 1961, Österr.Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst, Professorentitel ect., insgesamt bis 1998: 33 Auszeichnungen.
Werke in Besitz: Albertina Wien, Museum Rupertinum Salzburg, Museum d. 20. JH.in Wien, Museo Xilografic Carpi, Wolfg. Gurlittmuseum in Linz, Diözesanmuseum Zagreb, Museum f. angewandte Kunst in Wien, Kärntner Landesmuseum, Historisches Museum d. Stadt Wien etc., sowie in Privatsammlungen in Europa und Übersee.
1968 zur Lehrtätigkeit bei Symposien und musischen Sommerkursen in Neumarkt a.d. Raab als erster Leiter berufen.
Seit 1981 lebt und arbeitet Wanke im Südburgenland, Neumarkt an der Raab, dessen Landschaft ihn an die Bretagne erinnert und dementsprechend immer inspiriert.

Johannes Wanke verstarb im Jahr 2005.

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