Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Hotel – Moby

Mit den beiden Vorgängeralben “Play” und “18” ist der New Yorker Moby vom Underground Künstler zum Superstar mutiert. Der Meister von sphärischen Sounds versetzt mit einer Unzahl von Samples zieht plötzlich einen Schlussstrich und bekennt sich zum lupenreinen Pop.
Vom Erfolg offenbar ermutigt, spielt Moby den Großteil der Instrumente selbst, stellt sich vors Mikrophon und lässt lediglich Lebensgefährtin Laura Dawn beim New Order Cover „Temptation“ den Vortritt.
Eingängige Popsongs wie „Raining again“, „Lift me up“ oder “Where you end” bestimmen den ersten Teil der CD, die nach Fortdauer deutlich melancholischer und ruhiger wird.
Herausragend die Hommage „Spider“ an seinen New Yorker Wohnungsnachbarn David Bowie, der sich selbst immer wieder in Interviews zu Mobys Bewunderern zählt. Keine schlechte Referenz, oder?

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