Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Neue Bands beim Two Days A Week

Das TWO DAYS A WEEK wird uns in den Rock-Orbit blasen, die neuen Bands sorgen für noch mehr Treibstoff!

TWO DAYS A WEEK Festival
2. & 3. September 2011
OTTAKRINGER ARENA
WIESEN
http://www.wiesen-festivals.at/two_days_a_week

mit: BEATSTEAKS * THE OFFSPRING * BULLET FOR MY VALENTINE * THE BASEBALLS * PARADISE LOST * OPETH * MADSEN * ALKBOTTLE * YELLOWCARD * NO USE FOR A NAME * FM BELFAST * WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER * MAD SIN * AND SO I WATCH YOU FROM AFAR * FROM DAWN TO FALL * HAUDEGEN
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/// THE BASEBALLS

Ihr Style steht seit der Kindheit. Die Koteletten sprießen, seit der Haarwuchs es zulässt, und muss die Tolle anlassbedingt ein wenig heruntergekämmt werden – im Herzen sitzt sie perfekt. Voc ’n‘ Roll, das bedeutet für The Baseballs nicht nur Look und Lifestyle, es ist ein Synonym für gute Laune. Und das in jedem Alter, so Sam: ,,Schließlich darf beim Hüftschwung der orthopädische Aspekt nicht außer Acht gelassen werden: Stetiges Kreisen des Beckens reduziert die Notwendigkeit künstlicher Hüftgelenke!“ Abseits solch tiefgehender Überlegungen sind Sam, Digger und Basti permanent auf der Suche nach aktuellen Titeln, die darauf warten, ,,verrollt“ zu werden. Oder, um es mit den Jungs zu sagen: ,,Wir nehmen gute Songs und führen sie ihrer wahren Bestimmung zu.“ Bliebe noch der Name zu klären. ,,Er sollte irgendetwas mit Elvis zu tun haben, am besten mit seiner Lieblingsbeschäftigung – ,Wettessen‘ hätte aber doof geklungen. Also fiel die Wahl auf seinen Lieblingssport. Der besondere Vorteil daran: In Europa hat jeder schon mal von Baseball gehört. Ohne eigentlich zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Und das ändern wir jetzt.“
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/// PARADISE LOST

,,Fast we found, fast shut
The dismal Gates, and barricado’d strong;
But long ere our approaching heard within
Noise, other than the sound of Dance or Song,
Torment, and loud lament, and furious rage.“
John Milton, Paradise Lost, Book VIII

Das stete Auf und Ab, das die britische Musikszene beherrscht, ist für eine Band wie Paradise Lost geradezu Gift. Die nordenglische Rockband aus Halifax hält seit geschlagenen dreiundzwanzig Jahren das Banner düsterer Rockklänge hoch. Mit ihrem Song ,,Icon“ gehören sie zu eben diesen der Metal Zunft. Der Frage nach der Zuordnung zu einem musikalischen Stil begegnete Sänger Nick Holmes mit der eigenen Genredefinition Dark Rock. ,,Uns ging es, ohne viel nachzudenken, immer darum, die Musik zu machen, die wir selbst hören. […] Gregor hatte nie etwas mit Metal zu tun. Seit ich ihn kenne, hört er Punk und Gothic. Ich selbst höre einfach alles, von Thrash über Pop bis hin zur Klassik. Wenn ein Song gut ist und man ihn liebt, sollte man dazu stehen.“

PARADISE LOST sind NICK HOLMES – vocals, GREG MACKINTOSH – lead guitar, AARON AEDY – rhythm guitar, STEVE EDMONDSON – bass, ADRIAN ERLANDSON – drums
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/// OPETH

Die schwedischen Prog-Pioniere denken immer eine Spur voraus. Mit einzigartiger Leichtigkeit verschmelzen sie seit ihrer Gründung 1990 Death Metal, Classic Rock, Progrock, Folk und sogar Einflüsse aus dem Free Jazz zu einem immer neuen Ganzen… Mastermind Mikael Åkerfeldt besteht dabei auf die Tatsache, dass ein Opeth-Album immer auch mit dem Zufall spielt: ,,Ich gehe nicht mit dem Taschenrechner an einen Song heran und teile meine Death Metal-Schreie und den Clean-Gesang entsprechend auf. Ein Song ist wie ein lebendiges Wesen, mit dem man spricht. Genauso wähle ich auch meine Worte. In einigen Tracks singe ich sehr leise und in manchen Passagen schweige ich ganz, um den Instrumenten das Gespräch zu überlassen. Einige wohl platzierte Ausbrüche bewirken da gleich viel mehr. Ich habe mir früher nicht immer die nötige Zeit dafür genommen“, so Åkerfeldt. Als nahezu religiöser Rockfanatiker und Plattensammler, der täglich neuen Hörstoff braucht, ließ Åkerfeldt sich von einigen obskuren Alben inspirieren: ,,Ich habe viel Musik aus den 1960ern gehört – natürlich Psychedelic, aber auch ganz andere Sachen aus dieser Zeit.“ OPETH sind live natürlich die totale Wucht und das wissen nicht nur ihr Fans.
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/// ALKBOTTLE

Alkbottle ist eine österreichische Hard-Rock-und Heavy-Metal-Band aus Wien. Viele Lieder handeln von Bier, Alkoholkonsum allgemein bzw. dem resultierenden Rausch, weswegen eine Seite die Band als niveaulos kritisiert, während die andere sie zum Kult erhoben hat. Seit 1995 gibt es auch ein eigenes Alkbottle-Bier. Bekannt sind Alkbottle auch für eigenwillige Coverversionen im Meidlinger Dialekt, so wurde etwa Thunderstruck von AC/DC zu Fanta Light. Für Blader, Fetter, Lauter & A Bissl Mehr erhielten sie 1994 eine Goldene Schallplatte für mehr als 25.000 verkaufte Einheiten. Zuletzt aufgefallen durch ihre fast Teilnahme beim Songcontest geben Alkbottle live wieder richtig Gas… stellen sie sich vor, Roman Gregory und seine Jungs hätten in Düsseldorf den Schas gewonnen… ganz Europa würde Kopf stehen, Hall Of Fame, Welttournee… so sehen wir sie in Wiesen wieder, des is fü gscheida!
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/// AND SO I WATCH YOU FROM AFAR

Die vier Jungs aus Belfast sind fast immer auf Tournee. Legendär sind ihre Auftritte in ihrem Heimatort und da wir da so schwer hinkommen, bestellen wir As I Watch You From Afar doch gleich lieber zu uns. Schöne Klänge, genialer Live Sound, zu langer Name.
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/// HAUDEGEN

Haudegen lassen sich die Namen der Albumkäufer tätowieren!

Die Band Haudegen ist aktuell das grösste Kuriosum der deutschen Musiklandschaft. Kurz vor der Veröffentlichung ihres Debut-Albums „Schlicht & Ergreifend“ am 27. Mai, werden Hagen & Sven erneut ihrem Ruf mehr als gerecht. In einem Video, welches die Band via Facebook geposted hat, verkünden die Haudegen, dass sie sich von allen Fans, die das Album kaufen, den Namen auf ihren Körper tätowieren lassen. Einzige Bedingung: Das Album muss am 27. oder 28. Mai erworben werden oder entsprechend vorbestellt sein. Der Kaufbeleg mit Namen muss als Nachweis an Warner Music gesendet werden und schon kann man bei den nächsten Konzerten den eigenen Namen auf den Beinen der beiden Berlinern bewundern. Und warum nun genau auf den Beinen? ,,Unsere Fans sind die Beine, auf denen wir laufen können. Dafür möchten wir uns bedanken“, so der Haudegen Hagen Stoll. Das ist ewige Fanliebe.

Weitere Infos auf http://www.wiesen-festivals.at/two_days_a_week und www.skalarmusic.at

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