Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

10. Burgenländische Tanztage

Unter dem Motto “Eine Generation in Transit” findet von 08. bis 10. Mai 2015 in Oberwart die zehnte Ausgabe des internationalen Festivals für zeitgenössischen Tanz statt.

Kuratorin Liz King stellt dieses Jahr die Bewusstmachung des integrativen Potenzials von Körpersprache im Spannungsfeld von Transit und Integration in den Mittelpunkt.

Über 90 Tänzer, Choreografen, Musiker und Medienkünstler aus der ganzen Welt teilen ihre Vision vom Körper als global verständliches Ausdrucksmittel.

D.ID Dance Identity und OHO präsentieren an drei Tagen 11 sehenswerte internationale Produktionen in 3 Spielstätten;

– OHO, Lisztgasse 12, Oberwart
– Mezo, Informstrasse 1, Oberwart
– Atrium, Hauptplatz 11, Oberwart

Online Info zum Festival:
www.dance-identity.com

Karten sind online unter www.dance-identity.com und telefonisch unter +43 3352 38555 erhältlich.
1 Tag 12€
3 Tage 25€
Festival Pass 3Tage inkl. 2 Übernachtungen 59€

Programm

Freitag 8 Mai

Location: OHO
19.00 Eröffnung durch Landesrat Helmut Bieler
20.00 Love & Delay
21.00 Relic

Samstag 9 Mai

Location: ATRIUM
12.00 Las Gaffas, das anthropologische Zirkeltraining

Location: MEZO
15.30 Songs of the Water/Tales of the Sea
16.30 A-K L-Z
17.30 The Caregiver
19.00 Back To The Future
20.00 Instant Opera

Location: OHO
22.00 Hodworks

Sonntag 10 Mai

Location: OHO
11.00 Schwanensee Remixed
12.00 SunBengSitting

Kurzbeschreibungen der einzelnen Produktionen

Relic
Der griechische Künstler Euripides Laskarids beschäftigt sich in seiner Arbeit Relic mit Ideen über Verwandlung und Verhöhnung. Er testet unsere Grenzen der Akzeptanz gegenüber Unpassendem und Unbekanntem.

SunBengSitting
Der österreichische Shooting-Star Simon Mayer betritt im Erfolgsstück SunBengSitting eine Welt zwischen Spiritualität, Volksmusik und Volkstanz. Darin befreit er Brauchtum von ideologischem Ballast und überholten Männlichkeitsbildern.

Back to the Future
In Back to the Future kommen die Tänzer des in den 80er und 90er Jahren höchst erfolgreichen Tanztheater Wien erstmals seit 20 Jahren wieder zusammen und übersetzen sie ihre Körpererinnerungen von früher in ein zeitgenössisches Idiom.

Songs of the Water / Tales of the Sea
Sechs Flüchtlinge aus Somalia, Afghanistan und Cote D’Ivoire, die derzeit in Rechnitz leben,
befreien ihre Körper in Songs of the Water / Tales of the Sea von der tödlichen Kraft des Meeres
und zeigen, welch entscheidende Rolle das Element Wasser auf ihrer Odyssee in die Freiheit spielte.

A-K L-Z
Der tasmanische Choreograf und Gründer von Mature Artist Dance Experience, Glen Murray, reist um die ganze Welt und trifft auf die burgenländische BodyFocusGroup. Seine Arbeit A-K L-Z sucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Menschen der nördlichen und südlichen Hemisphäre.

Instant Opera
Das “Clever Team” Radek Hewelt und Filip Szatarski zeigen in Instant Opera mit viel Witz und Humor die schmerzhaften Konsequenzen der Wirtschaftskrise und machen dem Publikum einen Vorschlag mit einzigartigen therapeutischen Eigenschaften.

Love & Delay
Der kolumbianisch-österreichische Künstler Dante Murillo versucht die Liebe in Form einer einzigen Geste einzufangen. Der Umarmung.
Vier Performer reichen einander die Arme und berühren, kämpfen, quetschen und wickeln sich in
Love & Delay in eine intensive “Hugjob” Choreografie.

Conditions of being a Mortal
Conditions of being a Mortal von der ungarischen Gruppe Hodworks öffnet ein opernhaft melodramatisches Fenster ins Unterbewusstsein von 4 Charakteren, die einen bunten, lauten und unbändig physischen Triumph über ihre stumpfe urbane Realität feiern.

Las Gaffas / Das anthropologische Zirkeltraining
Las Gaffas / Das anthropologische Zirkeltraining ist eine Zusammenarbeit der Gruppe F8 mit Schülerinnen und Lehrerinnen von zwei oberwarter Schulen. Das Ergebnis wird als interaktive Performance, in der das Publikum mit einbezogen wird, im Atrium präsentiert.

The Caregiver
Der zypriotische Performer Alexis Vassiliou folgt in The Caregiver den Audioinstruktionen eines Interface und stellt unser Verständnis von Selbstliebe, Privatsphäre und Akzeptanz in Frage.

Schwanensee Remixed
Tänzerinnen des 4. Jahrgangs der Kons Uni Wien nähern sich einem Klassiker des zeitgenössischen Tanzes, Schwanensee Remixed. Sie zeigen ihre Umarbeitung, die unter der Leitung von Esther Balfe entstand, die eine Hauptrolle in der Originalversion von 1999 tanzte.

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