Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Biografien in Wort und Bild

158 Trägern des Landeskulturpreises in Buchform präsentiert

Von A wie Hellmut Andics bis Z wie Feri Zotter enthält der neueste Band der „Wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Burgenland“ (WAB) einen interessanten Streifzug durch Biografien von für die Kultur des Burgenlandes bedeutenden Menschen. „Die WAB – ‚Landeskulturpreise im Burgenland‘ von Dr. Josef Tiefenbach stellen ein ‚Who is who‘ der Kulturschaffenden des Burgenlandes dar“, erklärte Kulturlandesrat Helmut Bieler anlässlich der Präsentation dieses Werkes im Landesmuseum in Eisenstadt.

Der Landeskulturpreis wurde 1975 vom damaligen Landeshauptmann Theodor Kery ins Leben gerufen, um die vielen Kulturschaffenden im Land und deren Leistungen entsprechend zu würdigen. Es galt einen vielschichtigen Kulturbereich abzudecken. So gab es anfangs vier, ab 1977 fünf und ab 1979 die sechs Sparten Literatur, Musik, Bildende Kunst, Wissenschaft, Erwachsenenbildung/Volkskultur sowie Darstellende Kunst/Film.

Die Kulturpreise wurden von 1975 bis 1989 jährlich und ab 1992 alle drei Jahre verliehen. Bieler dazu: „Wenn jedes dritte Jahr die herausragenden Persönlichkeiten unter den im und für das Burgenland Kultur-Schaffenden mit den Kulturpreisen geehrt werden, so sollen diese nicht nur bedankt, sondern auch in das öffentliche Gedächtnis dieses Landes als jene eingeschrieben sein, die unser Burgenland, seine geistige Aura und sein kulturelles Klima maßgeblich und mit Verantwortung mitgestalten.“

In den letzten 36 Jahren gab es 22 Verleihungen mit insgesamt 158 Preisträgern. Diese wurden nun erstmals in einem Buch gemeinsam vorgestellt. Das Werk ist im Landesmuseum zum Preis von 19,90 Euro erhältlich. „Der Kulturpreis ist nicht nur eine Ehrung für besonders um die Kultur des Landes verdiente Menschen, er ist auch ein Dank für die langjähriges und verdienstvolles Bemühen um Wissenschaft, Kunst und Kultur im Burgenland“, betonte Bieler abschließend.

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