Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Premiere für „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen

Gestern feierte Puccinis Meisterwerk „Tosca“ in St. Margarethen Premiere. Beim geplanten Einlass gingen noch Regenschauer über dem Steinbruch nieder; der Vorstellungsbeginn wurde daher um eine Stunde nach hinten verschoben. Das Warten im Regen tat der heiteren Stimmung im Steinbruch jedoch keinen Abbruch – die Premierengäste, darunter die Bundesminister Sabine Oberhauser und Rudolf Hundsdorfer, Peter Weck, Lotte Tobisch, Helene von Damm, Gery Keszler, Barbara Karlich, u.v.m. erlebten eine beeindruckende „Tosca“. Intendantin Maren Hofmeister wartete mit einer internationalen Starbesetzung auf. Für die Titelpartie von Puccinis „Tosca“ konnte Martina Serafin gewonnen werden. Serafin als „Floria Tosca“ beeindruckte mit Bühnenpräsenz und Stimme und war zuletzt in allen großen Opernhäusern der Welt zu hören. Andrea Care als Cavaradossi und Davide Damiani als Scarpia machten gemeinsam mit der Titelrolle den Besuch zu einem musikalischen Erlebnis.

Für einen unvergesslichen Opernabend sorgte das für die Produktion verantwortliche Leading-Team. Die Inszenierung stammt wie in den vergangenen beiden Jahren von Regisseur Robert Dornhelm. Seine Arbeit in St. Margarethen garantiert in diesem Jahr ein optisches und schauspielerisches Vergnügen in völlig neuer Dimension. Das spektakuläre Bühnenbild, der „Tosca-Engel“ wurde von Amra Bergman entworfen. Mit einer Gesamthöhe von knapp 26 Metern und den mehr als 1.600 m² Engelsflügeln, die aus 670 Einzelfedern gefertigt wurden, gibt er dem Stück eine imposante Leinwand für die Handlung. Über Live-Kameras in die Kulisse zugespielte Großaufnahmen der Künstler sorgten gemeinsam mit projizierten Bühnenbildern von Fresken und vom Himmel stürzenden Engeln für einen opulenten und stimmigen Rahmen. Das Orchester der Staatsoper Prag unter der musikalischen Leitung von Michael Güttler, der Chefdirigent der Finnischen Nationaloper Helsinki, schuf den Klangteppich für einen Opernabend, über den man noch lange sprechen wird.

Erste begeisterte Pressestimmen:

„In St. Margarethen steigt man mit einem 25 Meter hohen Engel wie der Phönix aus der Asche der Konkursdebatten und hat gleich den Fingerzeig Richtung Bregenz parat.“ Gerald Heidegger, ORF.at

„…eine musikalisch und optisch beeindruckende Inszenierung…“ „Mit dieser Produktion hat die Oper im Steinbruch St. Margarethen eine neue künstlerische Dimension erreicht.“ Eva Hillinger, ORF Burgenland

Weitere Vorstellungstermine Tosca
Juli: 9., 10., 11., 17., 18., 19., 24., 25., 30., 31.
August: 1., 2., 6., 7., 8., 13., 14., 15. (Zusatzvorstellung am 6. August!)
Beginn: 21.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden inkl. Pause

Besetzung, Infos & Tickets für „Tosca“ im Steinbruch gibt es im Festspielbüro pan.event
in Eisenstadt unter T +43 2682 650 65, E-Mail: festspielbuero@panevent.at sowie
auf www.operimsteinbruch.at

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