Schlosspark Lackenbach: TU Graz Studenten konzipierten „Hot Spot“

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Esterhazy Immobilien lud Studenten des Instituts für Architektur und Medien der Technischen Universität Graz zu einem Wettbewerb: Die Aufgabe bestand darin unter dem Titel „Aussichtspunkt“ ein markantes Objekt aus Holz für den „Königshügel“ in der Renaissance-Zeit angelegten Aussichtshügel zu entwickeln. 

14 Studenten beschäftigten sich im Sommersemester 2021 in der Lehrveranstaltung „Entwerfen spezialisierter Themen“ mit der Thematik „design to production“ – vom Entwurf, über die parametrisierte Detaillierung bis hin zur Umsetzung eines realen Projekts. Die Entwürfe aller Studierenden, die im Rahmen des Wettbewerbs von Esterhazy Immobilien entstanden sind, werden in einer Ausstellung im Veranstaltungszentrum Schloss Lackenbach präsentiert. 

siergprojekt schloss lackenbach
Siegerprojekt.
Fotocredit Esterhazy/Schulcz Lisa

Esterhazy bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen bereits seit Jahren Einblicke in die Berufswelt – sei es durch ein Praktikum im Betrieb oder durch Projektarbeiten. „Es freut uns, dass wir den Studierenden eine Möglichkeit der praktischen Umsetzung bieten können. Da das Projekt von Beginn an ein Erfolg für alle Beteiligten ist, haben wir uns auch in diesem Jahr 2021 für eine Kooperation entschieden“,so Jürgen Narath, Gesamtleiter Immobilien bei Esterhazy.

Die Kooperation zwischen Esterhazy Immobilien und dem Institut für Architektur und Medien der Technischen Universität Graz startete bereits im Jahr 2015. In den vergangenen Jahren konnte den Studierenden immer wieder die Mittel und der Platz für die Umsetzung ihrer Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt werden. So entstanden ausgefallene aber nachhaltige Bauprojekte wie zum Beispiel die Sauna aus Holz oder die Unterkunftsmöglichkeit „Wooden Tent“ im Schlosspark Lackenbach. 

Sieger und Finalisten 
Als Siegerprojekt ging der „Hot Spot“ von Daniel Gradwohl hervor, der über sein Projekt berichtet: „Der Entwurf selbst versteht sich dabei als Teil des Hügels, der diesem nicht nur aufgesetzt wird, sondern sich vielmehr aus dessen Neigung und Form heraus weiterentwickelt. So gehen die beiden gegengleich gewendeten Treppenläufe mitsamt deren Handläufen kontinuierlich in die Holzsteher die das Zentrum des Hügels umfassen und deren Hanf-Seilbespannung über. Letztere wiederum passt sich den Holzstehern an und formuliert so verschiedene Sitzgelegenheiten, aber auch eine dem im Wind wehendem Schilf nachempfundene Konstruktion, rund um das Hügelplateau aus. So entsteht eine offene räumliche Akzentuierung, die dennoch den Blick auf die Umgebung freigibt.“

Zu den Finalisten zählen Britta Nader, Jakob Schadner und Esra Sedik. 
Britta Nader hat in ihrem Entwurf „dod3“ drei Dodekaeder modifiziert und zu einer außergewöhnlichen Form zusammengeführt. Die Öffnungen orientieren sich an Aussichtspunkten im Umfeld: Dem nordwestlich gelegenen Pavillon, dem nordöstlich gelegenen Schloss und dem südöstlich gelegenen Teich. Jakob Schadner hat in seinem Entwurf „Wavebench“ ein maßgeschneidertes Möbelstück für eine adaptive Nutzung an die Hügelform angepasst. Esra Sedik hat sich für ihren Entwurf „The Grid“ von den Hasen die einst zahlreich den Hügel bewohnt haben inspirieren lassen und eine abstrakte Interpretation eines Hasenbaus kreiert.

Öffnungszeiten Schloss Lackenbach: 
Montag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10.00 bis 17.00 Uhr