Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Florian Scheuba, Robert Palfrader, Thomas Maurer: „Wir Staatskünstler“

Ort des Geschehens ist eine von der Republik Österreich zur Verfügung gestellte Luxusvilla für „Staatskünstler“, die nach dem Auszug von Elfriede Jelinek, Thomas Bernhard und Andre Heller nun von den drei Protagonisten genutzt wird, um ungestört ihren Lieblingsbeschäftigungen und Aufgaben in ihrer Funktion als offizielle Staatskünstler nachgehen zu können: Nestbeschmutzen, Tüchtige und Anständige verhöhnen, Steuergelder verprassen und dabei immer auch die Hand, die einen füttert, beißen.

Nachdem bereits die zweite Staffel der ORF-Satireshow Ende 2012 sehr erfolgreich ins Finale gegangen ist, präsentiert das Kabarett-Trio Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer ein einzigartiges Bühnenprogramm, das u.a. im März in den Burgenländischen Kulturzentren gezeigt wird – Gastgeschenke in Form von Burgenland-Bezügen inklusive. Neben satirischen Kommentaren zum aktuellen Zeitgeschehen stehen Vergangenheitsbewältigung und Medienbeobachtung auf dem Programm der drei Kabarettisten. So gelangen sie an die Grenze zwischen Parodie und Realität und schaffen es, auf virtuose Art und Weise politische Vorfälle im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Sätzen wie „Wo woar mei Leistung?“, verliehen die Staatskünstler so Kultstatus.

Mit dabei sind auch die schönsten Ausschnitte aus der erfolgreichen TV-Serie! HC Straches Rap „Juden von heute“, die besinnliche Pröll-Lesung „Worte des lebendigen Erwin“, KHG´s „Zu schön, zu jung zu reich? Im Knast sind alle gleich!“-T-Shirt, das Protestvideo von Niko und Laura und vieles mehr. Die Höhepunkte aus zehn Folgen der TV-Serie an einem Abend, eingebettet in die nicht im Fernsehen gezeigte, von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeierte Rahmenhandlung des Bühnenstücks.

Pressemeldungen:
„Ein schreiend-komisches Programm voll anarchischem Witz. Die Aufführung schwankt zwischen Wut und Resignation, Zynismus und Idealismus und ist nicht bereit, den Widerspruch aufzulösen. Ein Lachen am Abgrund, das erhebt und erschüttert und dadurch bewegt.“
(Wiener Zeitung)

„Die gesamte Inszenierung ist eine Abfolge von bitter-beißenden Texten, subtilen Bösartigkeiten und schonungslosem Aufzeigen aktueller politischer und wirtschaftlicher Realitäten. Tosender Applaus!“ (Österreich)

„Perfekt aufeinander eingespielt – zum Brüllen komisch!” (Der Standard)

„Ein virtuoses Spiel!” (Die Presse)

Do. 14. März 2013, 19.30 Uhr, KUZ Oberschützen (Abo und freier Verkauf)
Fr. 15. März 2013, 19.30 Uhr, KUZ Oberschützen (Zusatzveranstaltung)
Sa. 16. März 2013, 19.30 Uhr, KUZ Mattersburg (Abo und freier Verkauf)
Mi. 13. März 2013, 19.30 Uhr, KUZ Mattersburg (Zusatzveranstaltung)

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