Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Spiel‘s nochmal, Sam!

Romantische Komödie von Woody Allen

In der Bühnenversion von Woody Allens Kultfilm legen Ildiko Babos, Oliver Baier, Eva Maria Marold und Alexander Rossi eine zum Brüllen komische Inszenierung hin, in der auch traurige Momente nicht zu kurz kommen.

Freitag, 25. September 2015, 19.30 Uhr, KUZ Mattersburg | Spielort KUZ Eisenstadt
Samstag, 26. September 2015, 19.30 Uhr, KUZ Oberschützen

Zum Inhalt Als der Filmkritiker Allan Felix von seiner Frau Nancy verlassen wird, ist sein Ego schwer angeschlagen. Also machen sich seine Freunde Dick und Linda auf die Suche nach einer neuen Frau für ihn. Doch sobald der Verlassene mit einem weiblichen Wesen zusammentrifft, gelingt es ihm nicht, sich zu entspannen und er macht sich nur lächerlich. Da hilft es auch wenig, dass ihm sein großes Vorbild Humphrey Bogart stets in höchster Not erscheint und ihm mit Ratschlägen zur Seite steht. Als Allan auch noch erkennen muss, dass die einzige Frau, in deren Nähe er selbst bleiben kann, für ihn Linda, die Gattin seines besten Freundes, ist, werden die Probleme nicht weniger. Am Ende trifft man auf dem Flughafen zusammen und Allan durchlebt noch einmal die berühmte Schlussszene aus „Casablanca“.

Zur Inszenierung Auf der Kinoleinwand schlüpfte Kultregisseur und Schauspieler Woody Allen selbst in die Rolle des Allan Felix. In der Bühnenversion von „Spiel‘s nochmal Sam!“ gibt ein von Kritikern hochgelobter Oliver Baier den verlassenen, in seinem Männerstolz gekränkten Filmkritiker. Baiers Allan ist quasi der Prototyp des Stadtneurotikers: überdreht, ein bisschen linkisch und liebenswert ungeschickt. An der Seite des Entertainers und Schauspielers agieren Ildiko Babos, Eva Maria Marold und Alexander Rossi. Regisseur Peter Gruber hält gekonnt die für Woody Allen so charakteristische Balance aus Melancholie und Komik, Leidenschaft und Absurdität. Letzteres vor allem in den überzeichneten Traum- und Erinnerungsebenen, in denen Allan Humphrey Bogart erscheint. Garniert wird die Inszenierung mit Musik etwa von Joe Cocker, Richard Clayderman und – natürlich – mit dem Casablanca-Song “As Time Goes By”.

Über Ildiko Babos
Die gebürtige Ungarin lebt seit 1987 in Wien. Nach begonnenem Psychologiestudium erhielt sie ein Schauspieldiplom an der Schauspielschule Krauss, seit 2000 arbeitet Ildiko Barbos als freie Schauspielerin und trat bisher u.a. im Theater in der Josefstadt, Stadttheater Walfischgasse, bei den Schlossspielen Kobersdorf, im Kleinkunsttheater Carambolage/Bozen, Wald4ler Hoftheater, Gwandhaus/Salzburg, 3Raum Anatomietheater oder bei den Komödienspielen Porcia auf.

Über Oliver Baier
Seit 1988 ist Oliver Baier als Moderator für das österreichische sowie deutsche Radio und Fernsehen tätig, u. a. für den ORF, Radio Wien, Hitradio Ö3, Kabel 1, Pro Sieben, Radio Gong 96,3 und Antenne Bayern. Aktuell ist er als Moderator der TV-Rateshow „Was gibt es Neues?“ auf ORF 1 und in „Café Sonntag“ auf Ö1 zu sehen und zu hören. Seit 2007 ist Baier vermehrt als Schauspieler tätig, er hat Engagements u.a. im Rabenhof Theater Wien, Kammerspiele Wien und Komödienspiele Porcia. Filmrollen übernahm er bisher im TV-Zweiteiler „Aufschneider“ und eine Gastrolle in „Soko Donau“.

Über Eva Maria Marold
Auf der Theater- und Musicalbühne war die Burgenländerin bisher etwa in „Tanz der Vampire“ und „Babarella“ (Raimundtheater, Wien), „Jekyll & Hyde“ (Theater an der Wien sowie Neue Metropole Bremen) oder in „Der Kopf des Joseph Haydn“ (Schlossspiele Kobersdorf) zu sehen. Für ihre Nebenrolle in „Tanz der Vampire“ erhielt Marold den deutschen Musicalpreis IMAGE. 2014 folgte eine Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis für ihre Hilde in „Hafen Wien“ (Rabenhof-Theater).
Gastauftritte führten die Künstlerin in Comedy- und Kabarettsendungen des ORF wie „Donnerstalk“ und „Novotny & Maroudi“ sowie in die TV-Rateshow „Was gibt es Neues?“.

Im Oktober 2008 veröffentlichte Marold ihre erste Solo-CD „I söbst“. Im Jänner 2011 folgte ihr Kabarettprogramm „Working Mom“ im Stadttheater Walfischgasse. Ihr Gesangsprogramm „Ziemlich 30“ stellte Eva Maria Marold 2014 auch im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt vor.

Über Alexander Rossi
Nach der Matura unternahm der Wiener erste Schritte am Linzer Landestheater und besuchte das Max Reinhardt-Seminar in Wien. Daraufhin folgten Engagements am Wiener Burgtheater, in Graz, Bremen, Köln, Düsseldorf und Essen. Seit 2009 ist Alexander Rossi regelmäßig in großen Rollen im Stadttheater Walfischgasse, bei den Festspielen Reichenau, den Festspielen in Porcia, den Festspielen Stockerau und dem Theater Scala in Wien und zu sehen.

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