Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Lust auf… Theater?

Die Theatersaison 2010/2011

„Ein Theaterstück ist immer auch ein Liebesbrief gerichtet an die Welt, von der sehnsüchtig eine liebevolle Antwort erhofft wird.“ Henry Miller (1891 – 1980)

Die burgenländischen Kulturzentren
Professionalität, künstlerische Qualität und jahrzehntelange Erfahrung gepaart mit viel Herz und persönlichem Engagement machen die burgenländischen Kulturzentren zu einer der beliebtesten und bedeutendsten Kulturinstitutionen im Burgenland. Mit ca.1.800 Veranstaltungen und 246.000 Besuchern in der abgelaufenen Saison verstehen sich die burgenländischen Kulturzentren als Plattform der kulturellen Vielfalt, wobei das Theater für Erwachsene, Kinder und Schüler eines der wohl wichtigsten Bestandteile darstellt. Mit diesem können die Kulturzentren ihren Besuchern auch in der Saison 2010/2011 wieder ein reichhaltiges Programm anbieten.

Das Theaterprogramm 2010/2011
Mit vielen verschiedenen Schwerpunkten bietet das Theaterprogramm der Saison 2010/2011 einen wunderbaren Querschnitt durch die weltweite Bühnenliteratur: Die Hauptrolle spielt wie immer die Komödie, die mit berühmten Stücken von Johann Nestroy und Carlo Goldoni, unterhaltsamen Werken von Noël Coward und Patrick Barlow sowie dem bekanntesten Zaubermärchen von Ferdinand Raimund vertreten ist. Ebenso sind mit Friedrich Schiller und Tennessee Williams auch die großen Klassiker der Weltliteratur auf den burgenländischen Bühnen zu sehen.

Ein weiterer bedeutender Teil des Theaterprogramms sind Stücke nach Bestseller-Romanen, wobei mit Stefan Zweig sowohl die klassische Literatur, mit Daniel Glattauer, Paulo Coelho und Felix Mitterer auch zeitgenössische Autoren vertreten sind, die sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzen.
Ergänzend dazu bieten die Burgenländischen Kulturzentren auch Abende speziell für den Musikliebhaber: Neben der weltberühmten Strauß-Operette „Die Fledermaus“ und der Musical-Show „Johnny Cash“, die ein musikalisches Portrait des weltberühmten Country-Sängers zeigt, ist anlässlich des Liszt-Jahres Lisztomania 2011© auch die Produktion „Liebesträume“ zu sehen: ein Konzertschauspiel über das Leben von Franz Liszt von Anna Bechstein.

Ein spannendes und abwechslungsreiches Programm also, interpretiert von prominenten Akteuren, geführt von renommierten Regisseuren in Inszenierungen von höchster künstlerischer Qualität! So spielen u.a. prominente Bühnen- und TV-Schauspieler von internationalem Rang wie Karl Markovic und Herbert Herrmann, ebenso wie die bekannten und beliebten Darsteller Nicole Beutler, Ruth Brauer-Kvam, Alexander Pschill, Gerald Pichowetz und Gaby Bischof, die sich auf österreichischen Bühnen in die Herzen ihres Publi-kums spielen konnten. Erleben auch Sie einen unvergesslichen Abend in den burgenländischen Kulturzent-ren!
Statements Kulturlandesrat Helmut Bieler: „Die burgenländischen Kulturzentren sind bekannt für qualitätsvolles Theater mit prominenten Besetzungen. Die Erfolge der letzten Jahre unterstreichen die hohen Ansprüche, die sich die Kulturzentren setzen. Wie bisher wird es auch heuer wieder unser Ziel sein, der burgenländischen Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, Theatervorstellungen in nächster Umgebung besuchen zu können.“

BEWAG Vorstandssprecher Hans Lukits: „Die langjährige Kooperation mit den Kulturzentren ist eine, von der alle Beteiligten profitieren: Die BEWAG, weil sie ihrem gesellschaftspolitischen Auftrag nachkommt und auch in übertragenem Sinn Energie fürs Land liefert; die Kulturzentren, weil sie mit einem anspruchsvollen Programm hohen Qualitätsstandards gerecht werden. Und am meisten alle Burgenländerinnen und Burgenländer, weil sie ein abwechslungsreiches Programm in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes geboten bekommen.“

KUZ Eisenstadt ABO 1

Mit dem romantisch-komischen Zauberspiel „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ von Ferdinand Raimund ist das Landestheater Niederösterreich mit Nicole Beutler und Karl Markovics wieder einmal zu Gast im KUZ Eisenstadt und erzählt unter der Regie Jérome Savary die Geschichte vom berühmten Rappelkopf, der betrogen und beinahe um sein Vermögen gebracht, schlussendlich sich selbst erkennt und zu sich selbst findet: ein grandioses Märchen um Hochmut und Einsicht, das wohl tiefgründigste Werk des österreichischen Dramatikers Raimund.

Mit „Johnny Cash – The man in black“ zeigt Euro-Studio Landgraf ein musikalisches Portrait des mittlerweile zur Legende gewordenen Country-Sängers aus Nashville: seine entbehrungsreiche Kindheit und Jugend auf den Baumwollfeldern von Arkansas, der Unfalltod des Bruders im Sägewerk, seine Soldatenzeit in Deutschland, sein früher Erfolg, seine Amphetaminsucht, die Tragik seiner Abstürze bis zum Blackout in der Carnegie-Hall, seine Comebacks – und seine leidenschaftliche Liebe zu June Carter, seiner Partnerin auf der Bühne und im Leben. Am seinem Charisma und am tiefen, vollen Klang seiner Stimme erfreuen sich noch immer unzählige Menschen.

Einer der ganz großen Komödie-Klassiker ist wohl „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni. Das Schauspielhaus Salzburg unter der Regie von Maya Fanke zeigt das Leben der unglücklichen Figur Truffaldino, die – vernachlässigt durch seinen „Herren“ Beatrice Rasponi – heimlich eine zweite Stellung annimmt. Dass es sich bei seinem neuen Herrn um den von Beatrice sehnlichst gesuchten Geliebten han-delt, führt zu unzähligen Verwirrungen, zu denen Truffaldinos großes Geschick und noch größeres Mund-werk das Ihrige beitragen.

Nach dem Roman von Daniel Glattauer zeigen die Kammerspiele Wien mit dem Stück „Alle sieben Wellen“ die Fortsetzung der Erfolgsproduktion „Gut gegen Nordwind“: ein ewiges Hin und Her, das Kommen und Gehen einer verbotenen Liebe, denn Emmi ist noch immer verheiratet, und Leo hat eine Frau getroffen, die er heiraten will. Sechs Wellen schwappen ans Ufer, doch die siebte ist für eine Überraschung gut. Ruth Brauer-Kvam und Alexander Pschill spielen unter der Regie von Michael Kreihsl.

KUZ Eisenstadt ABO 2

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Dieser Frage geht das Stück „Gut gegen Nordwind“ nach dem Roman von Daniel Glattauer in einer Produktion der Kammerspiele Wien nach. Ruth Brauer-Kvam und Alexander Pschill spielen dabei Emmi und Leo, die sich per E-Mail kennen lernen und eine virtuelle Beziehung aufbauen. Doch mit der Zeit stellt sich den beiden die Frage: Könnte das, was sich aus ihrer anfänglichen Freundschaft entwickelt hat, auch Verliebtheit oder sogar Liebe sein? Und ist dies angesichts der Tatsache, dass sie sich nie persönlich begegnet sind, überhaupt möglich?

„Die Fledermaus“ wird vielfach als Gipfelpunkt der klassischen Operette genannt – sehr wienerisch, aber auch etwas pariserisch, ein verführerischer Ausgangspunkt, fröhliche musikalisch-dramatische Wirkung, im besten Sinne ein Unterhaltungsstück für jedermann. Aus der Fülle von köstlichen musikalischen Einfällen seien genannt: „Glücklich ist, wer vergisst“, „Trinke Liebchen, trinke schnell“, oder „Brüderlein und Schwesterlein“. Die Operette zum Jahreswechsel! Mit der Operettenbühne Wien in der Inszenierung und unter der musikalischen Gesamtleitung von Heinz Hellberg ist die weltberühmte Operette von Johann Strauß (Sohn) im KUZ Eisenstadt zu sehen.

Die Theatergastspiele Kempf bringen mit „Die Räuber“ den großen Klassiker von Friedrich Schiller nach Eisenstadt, das von einem merkwürdigen Paar ungleicher Brüder erzählt: Franz, der geduckte Junior-Chef im Hause Moor, der darauf sinnt, Vater und Bruder aus dem Weg zu räumen und Karl, der Studienabbrecher, der fern von daheim über die Stränge schlägt, und von Franz verleumdet, vom Vater verstoßen und enterbt, schließlich zum Gesetzlosen wird. Beide träumen von Selbstermächtigung und zerstören dabei jedoch alles, um dessentwillen sie sich empören.

Franz Liszt war ein „Popstar“ des 19. Jahrhunderts, ein Genie und ein Meister der Selbstinszenierung. Als „Paganini des Klaviers“ in ganz Europa unterwegs, bekannter als mancher Monarch und ein Liebling der Frauen. Ein wildes, ausschweifendes Leben. Was jedoch nur wenige wissen: Das wahre Genie wurde inspiriert von der tiefen Bindung an eine einzige Frau: Es war Carolyne von Sayn-Wittgenstein, die Franz Liszt durch ihre Liebe zu seinen bedeutendsten Kompositionen verhalf. a.gon theater münchen bringt das Konzertschauspiel „Liebesträume“ von Anna Bechstein auf die burgenländischen Bühnen.

KUZ Mattersburg ABO

Tournee-Theater Thespiskarren zeigt mit „Endstation Sehnsucht“ eines der wohl bekanntesten Schauspiele von Tennessee Williams: Auf der Flucht vor der Vergangenheit besucht die sensible, psychisch labile Blanche ihre Schwester Stella und ihren Mann Stanley in ihrer dürftigen Behausung in New Orleans. Als Blanche versucht einen Keil zwischen das Ehepaar zu treiben, geht Stanley zum Gegenangriff über: Er deckt Blanches dunkle Vergangenheit auf und zerschlägt die heile Welt der Illusionen, in die sie sich geflüchtet hat. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schließlich, und es kommt zur Katastrophe…

Verwechslung, Täuschung, List, Ablenkungsmanöver, blanker Irrsinn und dazu eine Riesenportion Humor bietet die rasante Komödie „Crazy Christmas – Eine ganz verrückte Weihnacht“. Mit Gerald Pichowetz, Peter Lodynski, Elisabeth Osterberger und Markus Mitterhuber bringt die Produktion des Gloria Theater Wien eine Komödie von Minna Weinbauer zur Aufführung, die eine ausgelassene Feier am Weihnachtstag mit all ihren komödiantischen Eigenheiten schildert.

Mit „Veronika beschließt zu sterben“ schrieb Paulo Coelho einen weiteren Bestseller, der sich mit seiner gesellschaftskritischen Weltansicht auseinandersetzt: Nach einem Suizidversuch erwacht die junge Veronika in der Psychiatrie und erfährt, dass sie schwer herzkrank sei und nur noch wenige Tage zu leben habe. Sie ahnt nicht, dass der Arzt mit dieser falschen Diagnose ihren Lebensmut anfachen möchte und schließt mit allem ab. Doch dann verliebt sie sich in den Mitpatienten Eduard, entwickelt plötzlich ungeahnten Lebenswillen, möchte jede Minute auskosten und mit ihm aus der Anstalt fliehen. Ein wunderbares Theaterstück über das Schicksal eines Mädchens, großartig inszeniert von a.gon theater münchen unter der Regie von Peter Bernhardt.

Felix Mitterer zeigt in seinem Stück „In der Löwengrube“ wieder einmal die kritischen Seiten des menschlichen Daseins auf: Der jüdische Schauspieler Arthur Kirsch wir aus rassischen Gründen aus dem Theater entlassen und zieht sich mit seinen Kindern in die Tiroler Berge zurück. Als ein urwüchsiger Tiroler Bergbauer verkleidet kehrt er zurück, und wird begeistert in die Riege der arischen Künstler aufgenommen. Nun lässt er die faschistischen Raubtiere gehörig nach seiner Pfeife tanzen: Aus Rache für die einst entwürdigende Behandlung schlägt er die nationalsozialistischen Mimen mit ihren eigenen Rassengesetzten und wird mit der umjubelnden Darstellung des heroisch-germanischen Wilhelm Tells zum Idealtypus der Blut – und Bodenideologie.

Mit „Die Hochzeitsreise“ von Noёl Coward bringt die Komödie am Kurfürstendamm Berlin eine gewaltige Portion Unterhaltung ins Burgenland: Elyot und Amanda sind glücklich geschieden und doch schon wieder auf Hochzeitsreise – aber mit ihren neuen Ehepartnern Sybil und Victor. Wie es der Zufall so will, haben sich beide Paare, ohne voneinander zu wissen, nicht nur die französische Riviera, sondern auch ein und dasselbe Luxushotel mit benachbarten Suiten als Ort für ihre jeweiligen Flitterwochen ausgesucht. Es kommt wie es kommen muss: Elyot und Amanda erkennen, dass sie immer noch unsterblich ineinander verliebt sind und brennen Hals über Kopf nach Paris durch…

KUZ Oberschützen ABO

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Dieser Frage geht das Stück „Gut gegen Nordwind“ nach dem Roman von Daniel Glattauer in einer Produktion der Kammerspiele Wien nach. Ruth Brauer-Kvam und Alexander Pschill spielen dabei Emmi und Leo, die sich per E-Mail kennen lernen und eine virtuelle Beziehung aufbauen. Doch mit der Zeit stellt sich den beiden die Frage: Könnte das, was sich aus ihrer anfänglichen Freundschaft entwickelt hat, auch Verliebtheit oder sogar Liebe sein? Und ist dies angesichts der Tatsache, dass sie sich nie persönlich begegnet sind, überhaupt möglich?

Mit „Johnny Cash – The man in black“ zeigt Euro-Studio Landgraf ein musikalisches Portrait des mittlerweile zur Legende gewordenen Country-Sängers aus Nashville: seine entbehrungsreiche Kindheit und Jugend auf den Baumwollfeldern von Arkansas, der Unfalltod des Bruders im Sägewerk, seine Soldatenzeit in Deutschland, sein früher Erfolg, seine Amphetaminsucht, die Tragik seiner Abstürze bis zum Blackout in der Carnegie-Hall, seine Comebacks – und seine leidenschaftliche Liebe zu June Carter, seiner Partnerin auf der Bühne und im Leben. Am seinem Charisma und am tiefen, vollen Klang seiner Stimme erfreuen sich noch immer unzählige Menschen.

Mit „Veronika beschließt zu sterben“ schrieb Paulo Coelho einen weiteren Bestseller, der sich mit seiner gesellschaftskritischen Weltansicht auseinandersetzt: Nach einem Suizidversuch erwacht die junge Veronika in der Psychiatrie und erfährt, dass sie schwer herzkrank sei und nur noch wenige Tage zu leben habe. Sie ahnt nicht, dass der Arzt mit dieser falschen Diagnose ihren Lebensmut anfachen möchte und schließt mit allem ab. Doch dann verliebt sie sich in den Mitpatienten Eduard, entwickelt plötzlich ungeahnten Lebenswillen, möchte jede Minute auskosten und mit ihm aus der Anstalt fliehen. Ein wunderbares Theaterstück über das Schicksal eines Mädchens, großartig inszeniert von a.gon theater münchen unter der Regie von Peter Bernhardt.

Franz Liszt war ein „Popstar“ des 19. Jahrhunderts, ein Genie und ein Meister der Selbstinszenierung. Als „Paganini des Klaviers“ in ganz Europa unterwegs, bekannter als mancher Monarch und ein Liebling der Frauen. Ein wildes, ausschweifendes Leben. Was jedoch nur wenige wissen: Das wahre Genie wurde inspiriert von der tiefen Bindung an eine einzige Frau: Es war Carolyne von Sayn-Wittgenstein, die Franz Liszt durch ihre Liebe zu seinen bedeutendsten Kompositionen verhalf. a.gon theater münchen bringt das Konzertschauspiel „Liebesträume“ von Anna Bechstein auf die burgenländischen Bühnen.

Mit „Die Hochzeitsreise“ von Noёl Coward bringt die Komödie am Kurfürstendamm Berlin eine gewaltige Portion Unterhaltung ins Burgenland: Elyot und Amanda sind glücklich geschieden und doch schon wieder auf Hochzeitsreise – aber mit ihren neuen Ehepartnern Sybil und Victor. Wie es der Zufall so will, haben sich beide Paare, ohne voneinander zu wissen, nicht nur die französische Riviera, sondern auch ein und dasselbe Luxushotel mit benachbarten Suiten als Ort für ihre jeweiligen Flitterwochen ausgesucht. Es kommt wie es kommen muss: Elyot und Amanda erkennen, dass sie immer noch unsterblich ineinander verliebt sind und brennen Hals über Kopf nach Paris durch…

KUZ Güssing ABO

Tournee-Theater Thespiskarren zeigt mit „Endstation Sehnsucht“ eines der wohl bekanntesten Schauspiele von Tennessee Williams: Auf der Flucht vor der Vergangenheit besucht die sensible, psychisch labile Blanche ihre Schwester Stella und ihren Mann Stanley in ihrer dürftigen Behausung in New Orleans. Als Blanche versucht einen Keil zwischen das Ehepaar zu treiben, geht Stanley zum Gegenangriff über: Er deckt Blanches dunkle Vergangenheit auf und zerschlägt die heile Welt der Illusionen, in die sie sich geflüchtet hat. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schließlich, und es kommt zur Katastrophe…

Verwechslung, Täuschung, List, Ablenkungsmanöver, blanker Irrsinn und dazu eine Riesenportion Humor bietet die rasante Komödie „Crazy Christmas – Eine ganz verrückte Weihnacht“. Mit Gerald Pichowetz, Peter Lodynski, Elisabeth Osterberger und Markus Mitterhuber bringt die Produktion des Gloria Theater Wien eine Komödie von Minna Weinbauer zur Aufführung, die eine ausgelassene Feier am Weihnachtstag mit all ihren komödiantischen Eigenheiten schildert.

Unter der Regie von Frank Matthus zeigt Euro-Studio Landgraf den weltberühmten Bestseller „Schachnovelle“ von Stefan Zweig als Theaterstück: In der perfekt gebauten, spannenden und psychologisch überzeugenden Schachnovelle werden zwei Schachspieler miteinander konfrontiert, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Vor einer imposanten Schiffskulisse entfaltet sich die Geschichte des genial-wahnsinnigen Schachspielers Dr. Bertram, der einst von der Gestapo verhaftet sich in Isolierhaft alle Partien der großen Meister einprägt. Doch auch sein Preis war hoch: Schach wurde ihm zur Sucht.

Die Theatergastspiele Kempf bringen mit „Die Räuber“ den großen Klassiker von Friedrich Schiller nach Eisenstadt, das von einem merkwürdigen Paar ungleicher Brüder erzählt: Franz, der geduckte Junior-Chef im Hause Moor, der darauf sinnt, Vater und Bruder aus dem Weg zu räumen und Karl, der Studienabbrecher, der fern von daheim über die Stränge schlägt, und von Franz verleumdet, vom Vater verstoßen und enterbt, schließlich zum Gesetzlosen wird. Beide träumen von Selbstermächtigung und zerstören dabei jedoch alles, um dessentwillen sie sich empören.

Franz Liszt war ein „Popstar“ des 19. Jahrhunderts, ein Genie und ein Meister der Selbstinszenierung. Als „Paganini des Klaviers“ in ganz Europa unterwegs, bekannter als mancher Monarch und ein Liebling der Frauen. Ein wildes, ausschweifendes Leben. Was jedoch nur wenige wissen: Das wahre Genie wurde inspiriert von der tiefen Bindung an eine einzige Frau: Es war Carolyne von Sayn-Wittgenstein, die Franz Liszt durch ihre Liebe zu seinen bedeutendsten Kompositionen verhalf. a.gon theater münchen bringt das Konzertschauspiel „Liebesträume“ von Anna Bechstein auf die burgenländischen Bühnen.

KUZ Jennersdorf ABO

Die Theatermanufaktur Wien bringt Nestroys Posse mit Musik „Frühere Verhältnisse“ zur Aufführung, das sich um die Ängste des Holzhändlers Scheitermann dreht: Seit seiner Heirat mit der aus besseren Kreisen stammenden Josephine ist er bemüht, seine unrühmliche Vergangenheit als Hausknecht, zu verbergen. Doch eines Tages erscheint sein einstiger Dienstherr Anton Muffl, mittlerweile verarmt und heruntergekommen, der sich nun um die Stelle des Hausknechtes bewirbt. Die Verhältnisse werden immer verwirrender, als sich zu guter Letzt auch noch Peppi Amsel einfindet, vormals Köchin in Josephines Elternhaus, zuletzt „Liebhaberin auf ambulanten Bühnen“ und Geliebte von Muffl…

Felix Mitterer zeigt in seinem Stück „In der Löwengrube“ wieder einmal die kritischen Seiten des menschlichen Daseins auf: Der jüdische Schauspieler Arthur Kirsch wir aus rassischen Gründen aus dem Theater entlassen und zieht sich mit seinen Kindern in die Tiroler Berge zurück. Als ein urwüchsiger Tiroler Bergbauer verkleidet kehrt er zurück, und wird begeistert in die Riege der arischen Künstler aufgenommen. Nun lässt er die faschistischen Raubtiere gehörig nach seiner Pfeife tanzen: Aus Rache für die einst entwürdigende Behandlung schlägt er die nationalsozialistischen Mimen mit ihren eigenen Rassengesetzten und wird mit der umjubelnden Darstellung des heroisch-germanischen Wilhelm Tells zum Idealtypus der Blut – und Bodenideologie.

TERMINE Erwachsenentheater (Beginn: jeweils 19:30 Uhr)

KUZ Eisenstadt ABO 1

Fr. 29. Oktober 2010 Der Alpenkönig und der Menschenfeind Zauberspiel von Ferdinand Raimund
Sa. 27. November 2010 Johnny Cash Ein musikalisches Porträt
Do. 3. Februar 2011 Der Diener zweier Herren Komödie von Carlo Goldoni
Fr. 11. März 2011 Alle sieben Wellen Schauspiel nach dem Roman von Daniel Glattauer

KUZ Mattersburg

So. 17. Oktober 2010 Endstation Sehnsucht Schauspiel von Tennessee Williams
Sa. 4. Dezember 2010 Crazy Christmas – Eine ganz verrückte Weihnacht Komödie
Do. 27. Jänner 2011 Veronika beschließt zu sterben Schauspiel nach dem Roman von Paulo Coelho
Sa. 26. März 2011 In der Löwengrube Schauspiel von Felix Mitterer
Fr. 29. April 2011 Die Hochzeitsreise Komödie von Noël Coward

KUZ Güssing
Sa. 16. Oktober 2010 Endstation Sehnsucht Schauspiel von Tennessee Williams
Fr. 3. Dezember 2010 Crazy Christmas – Eine ganz verrückte Weihnacht Komödie

Fr. 7. Jänner 2011 Schachnovelle nach der Novelle von Stefan ZweigKUZ Eisenstadt ABO 2
Fr. 1. Oktober 2010 Gut gegen Nordwind Schauspiel nach dem Roman von Daniel Glattauer
Mi. 29. Dezember 2010 Die Fledermaus Operette von Johann Strauß
Sa. 26. Februar 2011 Die Räuber Schauspiel von Friedrich Schiller
Fr. 1. April 2011 Liebesträume Konzertschauspiel von Anna Bechstein

KUZ Oberschützen

Do. 30. September 2010 Gut gegen Nordwind Schauspiel nach dem Roman von Daniel Glattauer
Fr. 26. November 2010 Johnny Cash Ein musikalisches Porträt
Mi. 26. Jänner 2011 Veronika beschließt zu sterben Schauspiel nach dem Roman von Paulo Coelho
Sa. 2. April 2011 Liebesträume Konzertschauspiel von Anna Bechstein
Do. 28. April 2011 Die Hochzeitsreise Komödie von Noël Coward

KUZ Jennersdorf

Sa. 6. November 2010 Frühere Verhältnisse Posse mit Musik von Johann Nestroy
Sa. 2. April 2011 In der Löwengrube Schauspiel von Felix Mitterer
Fr. 25. Februar 2011 Die Räuber Schauspiel von Friedrich Schiller
Sa. 9. April 2011 Liebesträume Konzertschauspiel von Anna Bechstein


TERMINE Kindertheater

Beginnzeiten: Eisenstadt, Mattersburg: 14.00 und 16.30 Uhr, Oberschützen, Güssing, Raiding: 15.00 Uhr

KUZ Eisenstadt
So. 21 November 2010: Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel So. 19. Dezember 2010: Das Geheimnis der blauen Kugel So. 13. März 2011: Aschenputtel – das Musical
So. 3. April 2011: Peterchens Mondfahrt

KUZ Mattersburg
So. 10. Oktober 2010: Frau Holle So. 5. Dezember 2010: Hexe Lilli und der Weihnachtszauber So. 16. Jänner 2011: Der Grüffelo So. 27. März 2011: Lenny der fliegende Hund

KUZ Oberschützen
Sa. 9. Oktober 2010: Frau Holle Sa. 4. Dezember 2010: Hexe Lilli und der Weihnachtszauber Sa. 26. März 2011: Lenny der fliegende Hund

KUZ Güssing
Sa. 23. Oktober 2010: Peterchens Mondfahrt Sa. 26. Februar 2011: Der gestiefelte Kater

Lisztzentrum Raiding
So. 14. November 2010: Von Engerln & Bengerln So. 27. Februar 2011: Der gestiefelte Kater

TERMINE Schülertheater
Beginnzeiten: Eisenstadt, Mattersburg, Oberschützen, Raiding: 9.00 und 11.00 Uhr, Güssing: 9.00 Uhr

Lisa und die Frösche
Eisenstadt: Mi. 6. / Do. 7. Oktober 2010
Mattersburg: Di. 19. – Do. 21. Oktober 2010
Oberschützen: Di. 12. – Do. 14. Oktober 2010
Güssing: Fr. 15. Oktober 2010

Tastentiger beißen nicht
Eisenstadt: Mi. 23. / Do. 24. Februar 2011
Mattersburg: Di. 15. – Do. 17. März 2011
Raiding: Di. 8. Februar 2011
Oberschützen: Di. 22. – Do. 24. März 2011
Güssing: Fr. 11. März 2011

Die Schöne und das Biest Eisenstadt: Mi. 30. / Do. 31. März 2011
Mattersburg: Di. 3. – Do. 5. Mai 2011
Oberschützen: Di. 10. – Do. 12. Mai 2011
Güssing: Fr. 1. April 2011

Carla – Eine wunderbare Wetterreise
Raiding: Di. 28. September 2010

Umntwana Africa
Raiding: Di. 12. April 2011
Der kleine Rauchfangkehrer (zum Abo zusätzlich buchbar)
Eisenstadt: Di. 21. / Mi. 22. Dezember 2010
Mattersburg: Di. 30. Nov./ Mi.1.Dez..- Do 2.Dez. 2010
Oberschützen: Di. 14. – Do. 16. Dezember 2010
Güssing: Fr. 17. Dezember 2010

TERMINE Kindergartentheater Trippel Trapp
Beginnzeiten: Eisenstadt: 10.00 Uhr, Oberschützen: 9.00 Uhr

KUZ Eisenstadt
Mi. 1. Dezember 2010: Weihnachtsmann! Weihnachtsmann! Mi. 2. März 2011: Post für den Tiger
KUZ Oberschützen
Di. 23. November 2010: Weihn8skonzert Di. 15. März 2011: Der Grüffelo

Abopreise (Ermäßigung ca. 20%)
Theater € 21,– bis € 165,– Einzelkarten € 13,– bis € 32,–
Kindertheater € 13,– bis € 28,– Einzelkarten € 7,50 bis € 10,–
Schülertheater € 12,– bis € 24,– Einzelkarten € 8,50
Trippel Trapp € 9,– Einzelkarten € 6,–

KONTAKT
Burgenländische Kulturzentren
www.bgld-kulturzentren.at

Geschäftsführung: Dr. Josef Wiedenhofer

KUZ Eisenstadt
7000 Eisenstadt, Franz Schubertplatz 6
T: 02682/64680, F: DW 13
eisenstadt@bgld-kulturzentren.at

KUZ Mattersburg
7210 Mattersburg, Wulkalände 2
T: 02626/62096, F: 65019
mattersburg@bgld-kulturzentren.at

KUZ Oberschützen
7432 Oberschützen, Hauptplatz 8
T: 03353/6680, F: DW 3
oberschuetzen@bgld-kulturzentren.at

KUZ Güssing & Jennersdorf
7540 Güssing, Schulstraße 6
T: 03322/42146-0, 42797, F: DW 9
guessing@bgld-kulturzentren.at

Lisztzentrum Raiding
7321 Raiding, Lisztstraße 46
T: 02619-51047, F: DW 22
raiding@lisztzentrum.at, www.lisztfestival.at

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