Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Veronika beschließt zu sterben

Veronika_Szene5_300[1]Schauspiel in 3 Akten nach dem Roman von Paulo Coelho

Produktion: a.gon theater München, Dramatisierung: Hakon Hirzenberger
Regie: Peter Bernhardt, Bühnenbild und Kostüme: Monika Maria Cleres
Mit Jenny-Joy Kreindl, Werner Haindl, Ursula Berlinghof, Philipp Moschitz, Birgit Salkin, Jens Wassermann, Eleonore Daniel, Peter von Fontano

Die 24jährige Veronika ist unglücklich und lebensmüde. Nach einem Suizidversuch erwacht sie in der Psychiatrie und erfährt vom dortigen Arzt, dass sie schwer herzkrank sei und nur noch wenige Tage zu leben habe. Sie ahnt nicht, dass der Arzt mit dieser falschen Diagnose ihren Lebensmut anfachen möchte und schließt mit allem ab. Doch dann verliebt sie sich in den Mitpatienten Eduard, entwickelt plötzlich ungeahnten Lebenswillen, möchte jede Minute auskosten und mit ihm aus der Anstalt fliehen. Veronika lernt im Zeitraffer, wie schön das Leben sein kann, wenn man kämpft und etwas riskiert. Ein wunderbares Theaterstück über jene Prise Verrücktheit, die es braucht, um das eigene Leben als lebens- und liebenswert zu betrachten.
Sein Verfasser, der brasilianische Schriftsteller und Bestseller-Autor Paulo Coelho, wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Sein Leben liest sich wie eines seiner Bücher: Die Eltern steckten ihn als Teenager dreimal in eine psychiatrische Klinik. Das Jurastudium brach er ab, schrieb Theaterstücke und provokative Songtexte, für die er im Gefängnis landete. Er war Zeitschriftenherausgeber und Direktor von Polygram und CBS Brasilien. Als er 1980 entlassen wurde, studierte er fünf Jahre lang in einem alten spanischen Orden und pilgerte nach Santiago de Compostela. Dort hatte er die Idee zu jenem Buch, das ihn über Nacht weltberühmt machte: „Der Alchimist“. Seine gleichnishaften Erzählungen über die spirituelle Suche nach dem Lebenssinn erreichen Millionenauflagen. Über seinen Roman „Veronika beschließt zu sterben“ meint Coelho: „Eine aufwühlende und zugleich beglückende Geschichte über die Notwendigkeit, ein wenig verrückt zu sein, um der zermürbenden Normalität des Lebens zu entfliehen.“

Pressestimmen
„Die Akteure des Münchner a.gon Theaters brillieren unter der Regie von Peter Bernhardt! Allen voran Jenny-Joy Körner, die Veronika mit all ihren Selbstzweifeln und Stärken überzeugend und mit ganzem Körpereinsatz darstellt.“ (Heilbronner Stimme)

„Das Ensemble erzählt dieses Stück der leisen Töne mit geballter Intensität. Das Bühnenbild ist schlicht, aber raffiniert. Durch geschickte Beleuchtungswechsel werden Räume geschaffen, durch Überblendungen und Zwischenszenen wichtige Handlungsstränge minimalistisch erzählt.“ (Peiner Allgemeine Zeitung)

„Eine wunderbare Geschichte über die Kunst der Liebe und die Liebe zur Kunst. Viele Facetten einer berührenden Geschichte, dargestellt in großartigen Rollen, wurden in der berührenden Inszenierung dargeboten. Großer Beifall!“ (NÖN)

Mi. 26. Jänner 2011, 19.30 Uhr, KUZ Oberschützen (Abo und freier Verkauf)
Do. 27. Jänner 2011, 19.30 Uhr, KUZ Mattersburg (Abo und freier Verkauf)

Karten und Informationen:
Kulturzentrum Mattersburg
7210 Mattersburg, Wulkalände 2
T: 02626/62096, F: 02626/65019
mattersburg@bgld-kulturzentren.at
und bei Ö-Ticket: 01/96096
Karten: € 24,- / € 21,- / € 14,-

Kulturzentrum Oberschützen
7432 Oberschützen, Hauptplatz 8
T: 03353/6680-22, F: 03353/6680-3
oberschuetzen@bgld-kulturzentren.at
und bei Ö-Ticket 01/096096
Karten: € 24,-/ €21,-/ € 15,-

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