Ein Freibad wird zur Bühne: „EIN BAD ZU NEHMEN“ in Fürstenfeld
Das Freibad Fürstenfeld wird am 15. und 16. August zum ungewöhnlichen Schauplatz für Kunst. Mit „EIN BAD ZU NEHMEN“ laden die Künstlerinnen Kerstin Reyer und Sophie Netzer vom Kollektiv raumarbeiterinnen zu einem inszenierten Hörspiel-Spaziergang durch das Bad – und verbinden dabei Abkühlung mit einer Reise durch die Geschichte der Badekultur.

Das Projekt ist Teil der Wasser Biennale 2026, die heuer bereits zum neunten Mal in Fürstenfeld stattfindet. Seit 2008 beschäftigt sich die Biennale unter der künstlerischen Leitung von Günther Pedrotti mit Wasser als Lebensgrundlage, gesellschaftlichem Thema und Ausgangspunkt künstlerischer Interventionen.
Mit Kopfhörern durchs Freibad
Für „EIN BAD ZU NEHMEN“ müssen die Besucherinnen und Besucher nicht im Zuschauerraum Platz nehmen. Ausgestattet mit Kopfhörern und einem Handtuch bewegen sie sich selbst durch das Freibad.
Historisches Material, Interviews, Stimmen, Klänge und eigens entwickelte Erzählungen zeichnen dabei die Geschichte der lokalen Badekultur nach. Gleichzeitig geht rundherum der ganz normale Freibadbetrieb weiter.
Genau dieses Nebeneinander gehört zum Konzept: Performerinnen, Schwimmer und Turmspringer werden Teil der Inszenierung, während sich geplante Szenen und zufällige Momente des Badealltags miteinander vermischen.
Dabei geht es den raumarbeiterinnen nicht allein um einen Blick zurück. Ihr Projekt stellt auch die Frage, welche Bedeutung öffentliche Bäder für das gesellschaftliche Miteinander haben – und wie wir mit der lebensnotwendigen Ressource Wasser umgehen.
Einen besonderen Anlass gibt es ebenfalls: Das Freibad Fürstenfeld feiert 2026 sein 60-jähriges Bestehen.
EIN BAD ZU NEHMEN
Termine:
15. August 2026, 14.30 und 17.00 Uhr
16. August 2026, 17.00 Uhr
Ort:
Freibad Fürstenfeld
Badstraße 1
8280 Fürstenfeld
Konzept und Umsetzung: Kerstin Reyer und Sophie Netzer (raumarbeiterinnen)
Sounddesign: Florian Wulff
Performerinnen: Anna Sophie Adelt und Bernadette Laimbauer
Ein Projekt der Wasser Biennale 2026 und des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark.
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