Kinga Tóth bringt „MARIAMACHINA“ nach Mattersburg

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Die Lyrikerin und Performancekünstlerin Kinga Tóth ist mit ihrem Buch „MARIAMACHINA“ im Literaturhaus Mattersburg zu Gast. In einer Leseperformance verbindet sie historische Gebete und die Stimmen religiöser Frauen mit gegenwärtigen Fragen nach Freiheit, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.

Welche Möglichkeiten hatten Nonnen früher, gesellschaftliche und künstlerische Rollen einzunehmen? Und welche Freiräume haben Frauen heute? Diesen Fragen nähert sich Kinga Tóth in „MARIAMACHINA“ aus unterschiedlichen Perspektiven.

Zwischen Gebet und Gegenwart

In ihrem Buch verbindet Tóth traditionelle Gebete sowie Stimmen heiliger Frauen und Nonnen vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit Erfahrungen moderner Frauen.

Dabei geht es auch um die Frage, ob Rückzug ein Akt der Selbstbestimmung sein kann oder als Reaktion auf gesellschaftliche Zwänge verstanden werden muss. Themen wie Sorgearbeit, Gleichberechtigung und weibliche Selbstbestimmung treffen dabei auf religiöse und historische Traditionen.

Im Literaturhaus Mattersburg wird daraus eine Lese- und Klangperformance, die unterschiedliche Stimmen und Zeitebenen miteinander in Dialog bringt. Im Anschluss steht ein Gespräch mit der Autorin auf dem Programm.

Literatur zwischen Sprachen und Kunstformen

Kinga Tóth schreibt auf Deutsch, Ungarisch und Englisch. Ihre literarische Arbeit verbindet sie regelmäßig mit Klang, Performance, Installation und anderen künstlerischen Ausdrucksformen.

2026 war Tóth bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt vertreten und wurde im Rahmen des Bachmann-Wettbewerbs mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet.

MARIAMACHINA – Leseperformance und Gespräch mit Kinga Tóth
Literaturhaus Mattersburg
Termin: laut PR entweder 7. oder 15. Oktober 2026 – bitte vor Veröffentlichung prüfen
Eintritt: freie Spende
Anmeldung erbeten