Wiener Konzerthaus startet mit Pittsburgh Symphony Orchestra in die neue Saison
Das Wiener Konzerthaus eröffnet am 9. September seine 114. Saison. Zum Auftakt gastiert das Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck mit Augustin Hadelich und Alexandre Kantorow. In den ersten Wochen folgen unter anderem Martha Argerich, Piotr Beczała, Krystian Zimerman, Cat Power und Ólafur Arnalds.
Saisonauftakt mit zwei Konzertabenden
Am 9. September interpretiert Augustin Hadelich gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra Samuel Barbers Violinkonzert. Am folgenden Abend, dem 10. September, steht Alexandre Kantorow mit dem ersten Klavierkonzert von Johannes Brahms auf dem Programm.
Nach dem Eröffnungskonzert am 9. September wird der Saisonbeginn mit einem Fest und weiteren musikalischen Programmpunkten im Konzerthaus gefeiert.

copright: Suxiao Yang
Mahler und 50 Klaviere
Bereits am 17. September widmet sich das Mahler Academy Orchestra unter Philipp von Steinaecker der Musik Gustav Mahlers. Mit Mezzosopranistin Fleur Barron erklingen die „Kindertotenlieder“, anschließend Mahlers neunte Symphonie auf Instrumenten aus der Zeit des Komponisten.
Ein außergewöhnliches Projekt folgt am 20. September mit Georg Friedrich Haas’ „11.000 Saiten“. Dafür werden 50 mikrotonal gegeneinander gestimmte Klaviere im Großen Saal eingesetzt. Das Klangforum Wien unter Vimbayi Kaziboni und 50 Studierende der mdw realisieren das Werk zweimal an diesem Tag.
Argerich, Beczała und Zimerman
Am 22. September kommt Martha Argerich gemeinsam mit Lilya Zilberstein sowie Anton und Daniel Arkadij Gerzenberg ins Wiener Konzerthaus. Auf dem Programm stehen Werke für vier, sechs und acht Hände von Beethoven, Czerny, Smetana, Schumann, Ravel und Schostakowitsch.
Tenor Piotr Beczała ist am 25. September mit Opernarien von Wagner, Puccini und Giordano zu hören. Begleitet wird er vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Marco Boemi. Ein weiterer Höhepunkt folgt am 25. Oktober mit einem Soloabend von Krystian Zimerman.
Große Orchester und neuer RSO-Chefdirigent
Die Wiener Philharmoniker gastieren am 29. September unter Esa-Pekka Salonen mit Musik von Lutosławski, Debussy und Sibelius.
Am 1. Oktober tritt Markus Poschner erstmals als neuer Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien im Konzerthaus ans Pult. Gemeinsam mit Pianist Giorgi Gigashvili stehen Werke von Ravel und Strawinski sowie eine Erstaufführung von Hannah Kendall auf dem Programm.
Die Wiener Symphoniker folgen am 5., 6. und 7. Oktober unter Elim Chan. Gidon Kremer übernimmt den Solopart in Alfred Schnittkes viertem Violinkonzert.
Von Jazz bis Pop
Auch abseits der klassischen Konzertprogramme setzt das Konzerthaus seine genreübergreifende Ausrichtung fort. Am 14. Oktober eröffnet „A Tribute to Wayne Shorter“ mit esperanza spalding und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich die Jazz-Saison 2026/27.
Cat Power gastiert am 19. Oktober mit ihrer „The Greatest Tour“, während Ólafur Arnalds am 23. Oktober mit dem Konzertprojekt „Falling Apart Together“ zurückkehrt.
Für Kinder starten ebenfalls neue Programme: „Mini hop“ für Ein- bis Dreijährige beginnt am 29. September, „Allez hop“ für Drei- bis Fünfjährige am 17. Oktober.
Mit seinem Programm von Klassik und zeitgenössischer Musik bis zu Jazz und Pop geht das Wiener Konzerthaus damit in seine 114. Saison.