20 Jahre Liszt Zentrum Raiding: Acht Konzerte zum Festivaljubiläum
Das Liszt Zentrum Raiding feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem besonderen Konzertprogramm. Von 16. bis 25. Oktober 2026 stehen beim Liszt Festival acht Konzerte auf dem Programm. Internationale Pianistinnen und Pianisten, renommierte Orchester und Kammermusikensembles widmen sich dem Werk von Franz Liszt und seinen musikalischen Zeitgenossen.
Zwei Jahrzehnte nach seiner Eröffnung ist das Liszt Zentrum in Raiding ein wichtiger Veranstaltungsort für klassische Musik im Burgenland. Zum 20-jährigen Jubiläum bietet das diesjährige Liszt Festival an zwei Wochenenden ein Programm, das von großen Orchesterwerken über virtuose Klaviermusik bis zu kammermusikalischen Besetzungen reicht.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Franz Liszt selbst, dessen 215. Geburtstag am 22. Oktober 2026 gefeiert wird.
Große Orchesterwerke zum Auftakt und Abschluss
Den Festivalauftakt gestaltet am Freitag, 16. Oktober, um 18:30 Uhr das Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Martin Sieghart mit Werken von Franz Liszt und Richard Wagner.
Am 22. Oktober, dem Geburtstag des Komponisten, kehrt das Orchester mit der Pianistin Kateryna Titova nach Raiding zurück. Im Mittelpunkt des Konzerts um 18:30 Uhr steht Liszts zweites Klavierkonzert.
Den Abschluss des Festivals übernimmt am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr das Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck. Auf dem Programm steht Liszts „Faust-Sinfonie“, eines seiner bedeutendsten Orchesterwerke.
Virtuose Klaviermusik von Liszt
Auch die Klaviermusik erhält beim Jubiläumsfestival breiten Raum.
Am Samstag, 17. Oktober, um 18:30 Uhr interpretiert Martin Ivanov sämtliche 19 Ungarischen Rhapsodien von Franz Liszt an einem Abend. Die Werke verbinden ungarisch geprägte musikalische Elemente mit anspruchsvoller Klaviertechnik.
Eine Woche später, am 24. Oktober um 18:30 Uhr, gestaltet Sofya Gulyak einen weiteren Klavierabend. Ihr Programm reicht von Liszts „Totentanz“ bis zum „Grand Galop chromatique“.
Kammermusik und Wagner in konzentrierter Form
Neben den großen Orchester- und Klavierkonzerten stehen drei weitere musikalische Begegnungen auf dem Programm.
Am Sonntag, 18. Oktober, um 11 Uhr gestalten die Geigerin Lidia Baich und die Pianistin Donka Angatscheva als Grand Duo eine Matinee.
Am Freitag, 23. Oktober, um 18:30 Uhr präsentiert das ensemble minui gemeinsam mit der Schauspielerin Christina Scherrer eine besondere Bearbeitung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Der umfangreiche Opernzyklus wird dabei zu einem Konzertabend verdichtet.
Am Samstag, 24. Oktober, um 11 Uhr ist das Paganini Ensemble Wien rund um den Geiger Mario Hossen zu Gast. Neben Werken von Niccolò Paganini steht eine Uraufführung auf dem Programm: Liszts „Liebestraum“ in einer Bearbeitung von Eduard Kutrowatz.
Zwei Jahrzehnte Musik in Raiding
Mit acht Konzerten an zwei Wochenenden verbindet das Jubiläumsfestival die musikalische Tradition des Geburtsortes von Franz Liszt mit internationaler Konzertkultur.
Das Liszt Zentrum wurde 2006 eröffnet und hat sich seither als Konzertstandort etabliert. Das Festival zum 20-jährigen Bestehen fällt damit zugleich in das Jahr des 215. Geburtstags seines Namensgebers.
Liszt Festival 2026 im Überblick
16. Oktober, 18:30 Uhr: Wiener KammerOrchester, Martin Sieghart – Liszt und Wagner
17. Oktober, 18:30 Uhr: Martin Ivanov – 19 Ungarische Rhapsodien
18. Oktober, 11:00 Uhr: Grand Duo – Lidia Baich und Donka Angatscheva
22. Oktober, 18:30 Uhr: Wiener KammerOrchester, Martin Sieghart und Kateryna Titova – Liszts zweites Klavierkonzert
23. Oktober, 18:30 Uhr: ensemble minui und Christina Scherrer – Wagners „Ring“ an einem Abend
24. Oktober, 11:00 Uhr: Paganini Ensemble Wien mit Mario Hossen
24. Oktober, 18:30 Uhr: Sofya Gulyak – Klavierabend mit Werken von Franz Liszt
25. Oktober, 11:00 Uhr: Orchester Wiener Akademie, Martin Haselböck – Liszts „Faust-Sinfonie“
Ort: Liszt Zentrum Raiding, Burgenland
Weitere Informationen und Tickets sind über die Website des Liszt Zentrums erhältlich.