Nationalfeiertag 2026: 41 Museen im Burgenland öffnen bei freiem Eintritt

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Am Montag, dem 26. Oktober 2026, wird der Nationalfeiertag im Burgenland zum Museumstag: 41 Museen und Sammlungen öffnen beim traditionellen „Tag der offenen Tür“ ihre Pforten. Besucherinnen und Besucher können bei freiem Eintritt Kunst, Geschichte und kulturelles Erbe entdecken.

Von der Friedensburg Schlaining bis zum Haydn-Haus in Eisenstadt, vom Liszt Museum in Raiding bis zur ehemaligen Synagoge Kobersdorf: Am Nationalfeiertag steht die Vielfalt der burgenländischen Museumslandschaft im Mittelpunkt.

Insgesamt 41 Museen und Sammlungen beteiligen sich an der Aktion. Neben dem kostenlosen Ausstellungsbesuch stehen an ausgewählten Standorten auch Führungen und besondere Einblicke auf dem Programm.

Sechs Museumsstandorte von Kultur Burgenland dabei

Die Kultur-Betriebe Burgenland beteiligen sich mit sechs Museumsstandorten und mehreren Ausstellungsorten an der Initiative.

Friedensburg Schlaining: Die historische Burganlage zeigt unter anderem die Ausstellungen „80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland“ und „Blech mit Herz – Faszination Blasmusik“. Ergänzend werden Führungen angeboten. Auch die ehemalige Synagoge Stadtschlaining kann besichtigt werden.

Haydn-Haus Eisenstadt: Das ehemalige Wohnhaus von Joseph Haydn vermittelt Einblicke in das Leben des Komponisten, seinen Alltag und seine musikalische Arbeit in Eisenstadt.

Landesgalerie Burgenland: Im Mittelpunkt steht unter anderem die Ausstellung „Harro Pirch. Eine Annäherung in Bildern“, die anlässlich des 85. Geburtstags des burgenländischen Künstlers einen Überblick über sein Schaffen bietet.

Liszt Museum Raiding: Im Geburtshaus von Franz Liszt erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über die Kindheit, die internationale Karriere und das musikalische Vermächtnis des Komponisten.

Ehemalige Synagoge Kobersdorf: Eine Themenführung beschäftigt sich mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde, der Architektur des Gebäudes und seiner Restaurierung.

Landesmuseum Burgenland: Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens präsentiert das Museum zwei Jubiläumsausstellungen. Im Leinner-Haus in Eisenstadt wird die Geschichte des Landesmuseums und seiner Sammlungen beleuchtet. Im Österreichischen Jüdischen Museum widmet sich eine weitere Ausstellung der Rolle jüdischer Persönlichkeiten bei der Entstehung des Landesmuseums und ihrer Geschichte während der NS-Zeit.

100 Jahre Landesmuseum Burgenland

Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer auf dem Jubiläum des Landesmuseums Burgenland. Das 1926 gegründete Museum blickt auf ein Jahrhundert des Sammelns, Forschens und Vermittelns zurück.

Die beiden Ausstellungen im Leinner-Haus und im Österreichischen Jüdischen Museum zeigen dabei unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte der Institution und ihre Verbindungen zur burgenländischen Gesellschaft.

Rund 455.000 Museumsbesuche im Vorjahr

Wie groß das Interesse an den Museen des Landes ist, zeigen die Besucherzahlen: Laut aktueller Museumsstatistik wurden 2025 in den erfassten burgenländischen Museen rund 455.000 Besuche gezählt.

Mit dem Tag der offenen Tür sollen auch Menschen angesprochen werden, die die Museen bislang noch nicht besucht haben. Besonders für Familien bietet der Nationalfeiertag die Möglichkeit, mehrere kulturelle Einrichtungen kennenzulernen.

Alle Informationen auf einen Blick

Veranstaltung: Tag der offenen Tür in burgenländischen Museen
Datum: Montag, 26. Oktober 2026 (Nationalfeiertag)
Teilnehmende Einrichtungen: 41 Museen und Sammlungen im gesamten Burgenland
Eintritt: Frei in den teilnehmenden Einrichtungen

Das detaillierte Programm mit allen teilnehmenden Museen und Führungsangeboten ist unter www.kulturfoerderung-burgenland.at/offene-museen abrufbar.