Baukultur im Burgenland: Wie alte Häuser neue Zukunft bekommen
Wie lassen sich alte Gebäude erhalten und gleichzeitig an heutige Bedürfnisse anpassen? Eine kostenlose Exkursion am Freitag, 16. Oktober 2026, führt durch Wulkaprodersdorf und zeigt anhand sanierter Häuser, wie bestehende Bausubstanz wiederbelebt werden kann.
Alte Häuser prägen das Ortsbild und erzählen von der Geschichte einer Gemeinde. Doch viele Gebäude stehen vor der Frage, wie sie sinnvoll modernisiert und langfristig genutzt werden können. Unter dem Titel „Neues Leben für alte Häuser – Sanieren, Umbauen, Wiederbeleben“ widmet sich eine Exkursion in Wulkaprodersdorf genau diesem Thema.
Bei einem Spaziergang durch den Ort werden unterschiedliche Sanierungsprojekte vorgestellt. Die Beispiele reichen von kleineren Maßnahmen mit überschaubarem Budget bis hin zu umfassenden Erneuerungen bestehender Gebäude.
Baukultur erhalten und Ortskerne beleben
Im Mittelpunkt steht nicht nur die technische Sanierung, sondern auch die Frage, wie der Erhalt alter Häuser zur Lebensqualität und zur Entwicklung gewachsener Ortskerne beitragen kann.
Die Exkursion soll zeigen, welche Möglichkeiten in bereits vorhandener Bausubstanz stecken und wie sich durch Umbauten neue Nutzungen schaffen lassen, ohne Gebäude vorschnell durch Neubauten zu ersetzen.
Geleitet wird der Rundgang von Nikolaus Gartner. Das Angebot richtet sich an alle, die selbst eine Sanierung planen, sich für Baukultur interessieren oder Anregungen für den Umgang mit älteren Häusern suchen.
Termin und Treffpunkt
Veranstaltung: Neues Leben für alte Häuser – Sanieren, Umbauen, Wiederbeleben
Datum: Freitag, 16. Oktober 2026
Uhrzeit: 13 bis 17 Uhr
Treffpunkt: Gemeindeamt Wulkaprodersdorf, Obere Hauptstraße 1, 7041 Wulkaprodersdorf
Exkursionsleitung: Nikolaus Gartner
Teilnahme: Kostenlos
Die Anmeldefrist war laut Einladung der 13. Oktober 2026. Ob kurzfristige Anmeldungen noch möglich sind, ist nicht angegeben. Auskunft gibt es unter waermewende@hochschule-burgenland.at oder telefonisch unter +43 5 7705-5465.
Bei starkem Unwetter wird die Exkursion auf Frühjahr 2027 verschoben. Angemeldete Personen werden darüber informiert.