Fünf Jahre Friedensburg Schlaining: Vom Jubiläumsprojekt zum Kulturzentrum

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Was 2021 mit dem 100-jährigen Jubiläum des Burgenlandes begann, hat sich zu einem dauerhaften Kulturstandort entwickelt: Fünf Jahre nach der Eröffnung der Jubiläumsausstellung zieht die Friedensburg Schlaining Bilanz. Knapp 300.000 Menschen haben die Burg seither besucht.

Am 14. August 2021 öffnete auf der umfassend sanierten Burg die Ausstellung „Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte“. Sie war als zentraler Bestandteil des burgenländischen Jubiläumsjahres konzipiert – gleichzeitig begann damit eine umfassende Neuausrichtung des historischen Standorts.

Mehr als 20 Millionen Euro investiert

Mehr als 20 Millionen Euro flossen nach Angaben des Landes in die Sanierung und Modernisierung der Friedensburg, des Burghotels und weiterer historischer Bereiche. Neben der Restaurierung der Bausubstanz wurden Barrieren reduziert sowie Technik und touristische Infrastruktur modernisiert.

2024 folgte eine weitere Entwicklungsphase mit Investitionen von rund 7,5 Millionen Euro. Dabei wurden unter anderem Ausstellungsbereiche neu gestaltet, die Burgarena saniert und die touristische Infrastruktur weiterentwickelt.

Aus der Jubiläumsausstellung ist damit längst mehr geworden. Die Friedensburg verbindet heute Ausstellungen und Geschichte mit Friedensarbeit, Musik, Veranstaltungen und Tourismus.

Kultur als Impuls für das Südburgenland

Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil sieht die Entwicklung als Bestätigung der damaligen Entscheidung, über das Jubiläumsjahr hinaus zu planen. Die Friedensburg habe sich zu einem kulturellen und touristischen Impulsgeber für das Südburgenland entwickelt.

Die Besucherzahlen sprechen jedenfalls für ein anhaltendes Interesse: Knapp 300.000 Besucherinnen und Besucher innerhalb von fünf Jahren verzeichnet der Standort laut aktueller Bilanz.

Damit hat sich ein Projekt, das ursprünglich eng mit dem 100. Geburtstag des Burgenlandes verbunden war, dauerhaft in der Kulturlandschaft des Landes etabliert.