Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Aus-Klang- Das war Lisztomania 2011©

Zahlreiche Veranstaltungen, Konzerte im ganzen Burgenland, neun Ausstellungen, eine intensive internationale Medienberichterstattung, eigens gedrehte Dokumentarfilme internationaler Fernsehstationen, zahlreiche Publikationen und nachhaltige Projekte wie der Liszt-Pfad haben das Jahr 2011 geprägt und das ganze Burgenland in eine kulturelle Bühne zu
Ehren des pannonischen Musikgenies verwandelt. Zahlreiche zufriedene Gäste und BesucherInnen haben das Kultur-Highlight des Jahres 2011 genossen.

Rückblick und Stimmen

Auf ein stimmiges, erfolgreiches und an kulturellen Höhepunkten reiches Jahr blickt das gesamte Projektteam zurück: Sowohl Kulturlandesrat Helmut Bieler, Tourismusdirektor Mario Baier, die Liszt Festival Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz, Dr. Josef Wiedenhofer, Geschäftsführer des Liszt Festivals, Hofrat Dr. Josef Tiefenbach, Leiter der Kulturabteilung des Landes Burgenland sowie Dr. Wolfgang Kuzmits, Koordinator des Lisztjahres und Geschäftsführer der Kultur-Service Burgenland sind mit der Resonanz, die die Lisztomania 2011 ausgelöst hat, überaus zufrieden.

„Liszts Geburtsort Raiding hat seine Magie auf die BesucherInnen wirken lassen, sich dabei international positioniert und somit auch sein Profil als Zentrum der Liszt-Pflege über 2011 hinaus geschärft. Wir konnten damit für Kultur und Tourismus sowie für die gesamte Wirtschaft des Landes entscheidende Impulse setzen, ähnlich wie es im Haydnjahr 2009 gelungen ist“, meint Kulturlandesrat Helmut Bieler.

„Liszt verkörpert, was sich viele von uns heute wünschen: Dass die Jungen Kunst und Kultur von den Besten lernen. Franz Liszt ist neben Joseph Haydn der zweite weltberühmte Musiker, der im Burgenland lebte, wirkte und das kulturelle Leben hier und in der ganzen Welt der klassischen Musik entscheidend prägte. Das Musikgenie aus Raiding ist für das Burgenland ein wesentlicher Identitätsstifter, ein Symbol der reichen kulturellen Wurzeln des Burgenlandes. Im vergangenen Jahr durften wir eine reichhaltige Vielfalt des Superstars Franz Liszt genießen“, betont Landeshauptmann Hans Niessl.

„Das Lisztjahr 2011 war auf allen Ebenen ein Erfolg. Musikalisch, mit Konzertdarbietungen auf höchstem Niveau, imagemäßig für das Burgenland und für Raiding, weil wir durch die Qualität der Veranstaltungen unseren Ruf als Kulturland international festigen konnten und auch wirtschaftlich, wenn ich an die hohe Zahl der KonzertbesucherInnen denke“, zieht Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl eine positive Bilanz.
„Und“, so Steindl weiter, „das Lisztjahr hat uns einmal mehr die europäische Idee bewusst gemacht. Franz Liszt hat vorgelebt, was heute, in einem vereinten Europa, selbstverständlich ist – nämlich im Ausland zu lernen und zu arbeiten und damit wertvolle Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln.“

Dr. Josef Wiedenhofer, Geschäftsführer des Liszt Festivals Raiding, resümiert ebenfalls überaus zufrieden: „Jubiläums- und Themenjahre sind für Kulturveranstalter stets eine Chance, sich im internationalen Festivalreigen verstärkt zu positionieren sowie die Aufmerksamkeit von KulturinteressentInnen und FestivalbesucherInnen zu intensivieren und auf die eigenen Veranstaltungen zu fokussieren.

Das Liszt Festival selbst konnte dieses Interesse nutzen und seine Besucherzahlen von ca. 9.000 im Vorjahr um mehr als 60 Prozent auf ca. 14.500 im heurigen Jubiläumsjahr steigern. Es hat somit eindeutig von der Vermarktung des Kulturjahres profitiert und unser großes Anliegen ist es nun, diese Begeisterung für die Persönlichkeit und das Werk von Franz Liszt in das nächste Jahr hinüberzutragen.“ „Die Planung, Abwicklung und Organisation von Kulturveranstaltungen sind Kernkompetenzen der Kultur- Service Burgenland. Durch die Erfahrung, die wir bei Haydn 2009 sammeln konnten, ist es gelungen, im Liszt-Jahr mit einem wesentlich schlankeren Team ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen. Dies ist auch der überaus positiven projektinternen Kommunikation zu verdanken: Die Zusammenarbeit zwischen der Kulturabteilung des Landes, der Kultur-Service Burgenland, des Burgenland Tourismus und des Liszt Festivals Raiding verlief in professioneller und freundschaftlicher Atmosphäre“, blickt Dr. Wolfgang Kuzmits, Geschäftsführer der Kultur-Service Burgenland, zurück.

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