Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Ausstellung Adi Schmölzer – The Magic of Juju

im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
vom 6. September bis 11. November 2019
Eröffnung am Freitag, 6. September 2019 um 18 Uhr

Adi Schmölzer

Adi Schmölzer wurde 1954 in Spittal/Drau, Kärnten, geboren. Von 1973 bis 1980 studierte er Architektur an der Technischen Universität in Graz und war erster Diplomand von Prof. Günther Domenig. Danach arbeitete er im berühmten Grazer Architekturbüro Szyszkowitz-Kowalski. In dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zur Malerei und machte seine künstlerische Ausbildung bei namhaften Künstlern wie Thaddäus Kolig, Giselbert Hoke oder dem Kybernetiker und Jazzmusiker Adelhard Roidinger.

Bereits während des Architekturstudiums erfolgten die ersten Ausstellungen – z.B. 1977 Beteiligung im Rahmen des Steirischen Herbstes in Graz. Nach weiteren zahlreichen Ausstellungen in Kärnten, in der Steiermark, in Tirol und Wien begann 1983 der internationale Erfolg mit einer Silbermedaille beim Künstlerwettbewerb in Montreux, Schweiz, an dem 96 Künstler aus 11 Nationen teilnahmen. Es folgten Ausstellungen in Paris, Wien, Düsseldorf, Salzburg, Berlin. Die auf Kunstmessen in Deutschland und Amerika vorgestellten Werke dieser Schaffensphase befinden sich bereits durchwegs in Fremdbesitz. Seit dieser Zeit sammelt er auch laufend Jazz- und Bluesplatten.

Von 1986 bis 2011 führt er sein eigenes Architekturbüro in Graz. Als freischaffender Architekt war er bei über 20 nationalen und internationalen Wettbewerben erfolgreich – 1986 erhielt er den Architekturlandespreis für Kärnten und nahm 2010 an der Architekturbiennale in Moskau teil.

Die Musik hat ihn immer begleitet – Jazz und Blues ist in seinen Bildern zu spüren. Spezielle Farben in seiner Malerei haben oft ihren Ursprung in individuellen musikalischen Klangfärbungen, die aus dem Unterbewusstsein kommen und sich an das Unterbewusstsein des Zuhörers richten. Ebenso ist Improvisation in der Musik genauso in seinen Bildern zu erleben. All seine ungemein eigenständigen Werke, in denen seine fröhlichen unverwechselbaren Figuren tanzen, turnen, einfach ständige Bewegung ausdrücken, entstehen beim Hören von Musik.

Diese Ausstellung zeigt seine aktuellen Werke, viele in großen Formaten, und die besondere Ausstellungsgestaltung lässt die Handschrift des studierten Architekten erkennen.

Seit 2012 lebt und arbeitet Adi Schmölzer in Eltendorf im Südburgenland.
www.adicad.com

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 18 h, ab 21. Oktober 10 – 16 h
Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
7542 Gerersdorf bei Güssing 66 C, Telefon 03328/32255
E-Mail: freilichtmuseum.gerersdorf@aon.at
Internet: www.freilichtmuseum-gerersdorf.at

Kurz-Biographie Adi Schmölzer

1954 geboren in Spittal/Drau, Kärnten
1973 – 1980 Studium Architektur an der TU Graz – Diplom bei Prof. Günther Domenig
1981 – 1986 Praxis im Architekturbüro Szyszkowitz-Kowalski, Graz
1986 – 2011 eigenes Architekturbüro in Graz und
2006 – 2007 in St. Petersburg, Russland
ab 2012 Atelier in Eltendorf

Auszeichnungen:

1983 Silbermedaille beim internationalen Künstlerwettbewerb in Montreux
1986 Architekturlandespreis / Kärnten

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen:

2019 Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
HTBLART, Kaindorf a.d.Sulm, Stmk.
A4NET_art, LSR NETWORK STMK, Graz
1018 Kunsthaus Weiz
Kunstfestival im Rintpark und Kunstgalerie am Bauzaun, Frohnleiten, Stmk.
2016 Paradeisgartl, Güssing
OHO, Oberwart
2015 Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
2014 Florians Seminarzentrum, Welgersdorf
Galerie Centrum, Galerie Mariahilferstraße und Galerie Centrum, Graz
Kunstost Aprilfestival, Schloss Freiberg, Stmk.
SoG Schlossgalerie, Steyr
2013 Infeld Haus der Kultur in Halbturn
Kulturforum Südburgenland – Eberau
Galerie „Schloss Porcia“ – Spittal/Drau
Schloss Freiberg – Steiermark
2012 Galerie Centrum, Graz
2011 Galerie Centrum, Graz
2010 Architekturbiennale in Moskau, RUS
1986 Rathaus Schöneberg, Berlin D
Galerie an der Stadtmauer, Villach
Festival Europèen d‘ Art, Paris F
Trakl – Haus, Salzburg
1985 Kongresshaus Villach
„Atelier 2“ Villach
Galerie Rondula, Düsseldorf D
1984 Salon Lèonard de Vinci, Paris F
Postgalerie in Fieberbrunn
United Art Gallery, Wien
1983 Galerie Böck, Innsbruck
Galerie d’Art Helian, Montreux F
Kleine Galerie im Stadthaus Klagenfurt
10. Innsbrucker Kunst- und Antiquitätenmesse
1982 Galerie „Gourmet“, Klagenfurt
1980 Teehaus Graz
1979 Teehaus Graz
Ganggalerie im Rathaus, Graz
1977 „Steirischer Herbst“

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