Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Sulpturen von Thomas Resetarits und Bilder von Florian Lang bis 17. Dezember

Burgenländische Landesgalerie zeigt Onkel und Neffen in einer gemeinsamen Ausstellung

Am 17. Dezember endet das diesjährige Ausstellungsjahr in der Burgenländischen Landesgalerie. Zehn Ausstellungen mit einer bunten Themenvielfalt waren im Jahr 2010 zu sehen. Das Spektrum reichte von Einzelausstellungen (Klaus Ludwig Kerstinger, Wilfried Ploderer, Sebastian Weißenbacher) über Gruppenausstellungen (XII. Intergraf – Grafikbiennale, 40 Jahre Rabnitztaler Malerwochen), die opulenten Bühnenbilder von Manfred Waba bis hin zu Kunstkalender- und Wettbewerbspräsentationen. „Über 8.000 Kunstinteressierte durften wir in der Burgenländischen Landesgalerie begrüßen“, gab Kulturlandesrat Helmut Bieler bekannt.

Zwei Südburgenländer gestalten die letzte Ausstellung des Jahres in der Burgenländischen Landesgalerie. Thomas Resetarits und Florian Lang sind nicht nur künstlerisch verbunden, sondern auch familiär:
Onkel Thomas Resetarits konzentriert sich in seinen Skulpturen auf die ästhetische Vollkommenheit von Form und Struktur. Er bearbeitet Themen wie Kreis und Zeit und setzt sich mit dem Menschlichen aber auch dem Symbolhaften auseinander.
Neffe Florian Lang, der seine ursprüngliche Heimat in der Malerei hat, tauscht immer öfter Pinsel und Leinwand gegen Skalpell und Fotoapparat und zaubert Collagen, die erst auf den zweiten und dritten Blick ihre Hintergründigkeit verlieren.
Während Florian Lang sich mit gesellschaftskritischen Themen wie z.B. zwanghaften Konsumverhalten als Massenphänomen auseinander setzt, hat das Werk von Thomas Resetarits eine meditativ-transzendentale Ebene.

Am 27. Jänner 2011 startet die Landesgalerie in die neue Ausstellungssaison mit einem ähnlich vielschichtigen Programm: Mit der Ausstellung „Vivat Liszt: Hör das Licht …sieh den Klang. Tour d’Europe“ des EU-Art-Networks erfolgt der offizielle Startschuss für das Lisztjahr 2011.

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