Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Zum Gedenken „75 Jahre Novemberpogrome“

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es im gesamten Deutschen Reich zu – vom NS-Regime gelenkten und organisierten – Gewaltmaßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung.
Wir erinnern der Pogrome vor 25 Jahren und gedenken der Opfer des Nationalsozialismus.

„Ihr sollt die Wahrheit erben“
Lesung mit Anita Lasker-Wallfisch
So. 10.11.2013, 18:00 Uhr
Eisenstadt – Österreichisches Jüdisches Museum, , Unterbergstrasse 6
Die Zeitzeugin Anita Lasker-Wallfisch ist eine der letzten Überlebenden des „Frauenorchesters Auschwitz-Birkenau“. Sie spielte dort das einzige Cello und konnte so dem sicheren Tod entkommen.
Anita wird 1925 in Breslau geboren. Die Eltern werden 1942 deportiert und ermordet, die beiden jüngsten Schwestern kommen in ein Waisenhaus. Nach einem Fluchtversuch werden sie nach Auschwitz deportiert. Da Anita Cello spielen kann, wird sie Mitglied im Lagerorchester … .
Lange Zeit hat sie „ihre Geschichte“ nicht einmal ihren Kindern erzählt, bis sie sich dazu entschloss ihre Erlebnisse aufzuschreiben, diese Niederschrift wurde in dem Buch „Ihr sollt die Wahrheit erben“ veröffentlicht.
Anita Lasker-Wallfisch lebt heute in London.

Eine Veranstaltung der Burgenländischen Volkshochschulen, des Österreichischen Jüdischen Museums und RE.F.U.G.I.U.S.
In Kooperation mit K.B.K., Evangelisches Bildungswerk Burgenland, Diözesanbeauftragten der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen Dialog.
Mit Unterstützung der Kulturabteilung/ Land Burgenland.
Anmeldung: 0 26 82/ 61 363

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