Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

„Kultour für alle Sinne“ – innovativ verpackt

11märztatzKurbad Tatzmannsdorf AG setzt mit neuem Folder verstärkt auf Tourismussegment

Der Kulturtourismus hat für die Kurbad Tatzmannsdorf AG in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Das gesteckte Ziel, das breite und qualitativ hochwertige Kulturprogramm des Landes auch touristisch zu nutzen, ist in der Vergangenheit immer erfolgreicher umgesetzt worden. So konnten im abgelaufenen Jahr in den Hotels der Kurbad Tatzmannsdorf AG aus dem Kultursegment – immer auch unter Einbeziehung des regionalen Angebotes – durch inhaltlich attraktive und erfolgreich vermarktete Kulturpakete mit steigender Tendenz insgesamt 3.000 Übernachtungen mit einem Umsatzwert von 400.000 Euro verbucht werden.

Um diesen Synergieeffekt hinkünftig noch zu intensivieren hat die Kurbad Tatzmannsdorf AG mit einem „Kultour – Folder“, der am 10. März 2010 von Landesrat Helmut Bieler und Mag. Günther Ippisch präsentiert wurde, ein innovatives Tourismusprodukt geschaffen, in dem die Bandbreite der hochkarätigsten burgenländischen Kulturevents des Jahres 2010 zu höchst attraktiven Paketen zusammengefasst wurden. Der sich von Mai bis September erstreckende kulturelle Bogen spannt sich dabei von der Oper „Die Zauberflöte“ im Römersteinbruch St. Margarethen, der Operette „Der Zarewitsch“ auf der Seebühne Mörbisch über die Internationalen Haydntage bis hin zu moderner Musik beim „klangfrühling auf Burg Schlaining“ und den Klassikstars im Schlosspark Eisenstadt. Konkretes Ziel ist es, unter dem Motto „Urlaubswoche mit Kultur“, die Verweildauer zu verlängern, den Sommertourismus verstärkt anzukurbeln und durch neue Gästeschichten für mehr Auslastung zu sorgen.

Dazu Landesrat Helmut Bieler: „Wir sind uns der großen Bedeutung der Kultur für das Burgenland sehr wohl bewusst. Eine fundierte Analyse, welche touristischen und allgemeinen Wertschöpfungseffekte sich aus dem Kultursektor ergeben, und was das gesamte Kulturnetzwerk zur Schaffung oder Sicherung von Arbeitsplätzen beiträgt, hat ergeben, dass aus dem gesamten Kulturnetzwerk im Burgenland jährlich 333 Millionen Euro an Wertschöpfung erzielt werden. Einschließlich der multiplikativen Effekte ergeben sich sogar über 417 Millionen Euro. Mit einem direkten Wertschöpfungseffekt in Höhe von 62,27 Millionen Euro und einem totalen Effekt von 79,51 Millionen Euro profitieren die unternehmensbezogenen Dienstleistungen und das Beherbergungs- und Gaststättenwesen mit einem Gesamteffekt von 62,32 Millionen Euro mit am stärksten von den kulturellen Aktivitäten im Burgenland. Jeder 9. Arbeitsplatz im Burgenland hängt damit direkt oder indirekt von der Kulturwirtschaft ab. In Arbeitsplätzen sind das immerhin 7.500, mit indirekten Beschäftigungseffekten rund 9.750 Arbeitsplätze.“

Text- und Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

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