Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

10. internationale Symposion des eu-art-network

Eine beeindruckende Präsentation von Bildender Kunst und begeistern das Publikum in der Cselley-Mühle in Oslip; die Ergebnisse fließen in das LISZTJAHR 2011 ein

Mit einem großen Kunstfest ging am Samstag Abend, 04. September, das 10. Symposion des eu-art-network in der Cselley Mühle Oslip zu Ende. Unter dem Motto „Hör das Licht – sieh den Klang“ arbeiteten 28 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Luxemburg, England, Frankreich, Spanien, Ungarn, Slowakei, Italien und Österreich 10 Tage lang in den Bereichen Bildende Kunst und Musik.

„Wir haben dieses Motto in Verbindung mit Franz Liszt ganz bewusst gewählt, um uns für das bevorstehende Lisztjahr bereits international positionieren zu können!“ sagte Christa Prets, Präsidentin des eu-art-network bei der Schlusspräsentation. „Die Ergebnisse sind unglaublich vielfältig und geben einen beeindruckenden Querschnitt von europäischer Gegenwartskunst!“

Unter den mehr als 350 BesucherInnen konnte Christa Prets u.a. EU-Kommissar Johannes Hahn, Landeshauptmann Hans Niessl, Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl, die Leiterin des Kulturreferats der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Christa Haidacher, die Botschafterin des Großherzogtums Luxemburg Arlette Conzemius eine Delegation aus der Partnerstadt Bayreuth mit Direktor Nicolaus Richter an der Spitze sowie zahlreiche Künstlerinnen und Künstler wie Raiding-Intendant Johannes Kutrowatz begrüßen.

„Die Europäische Union war und ist immer mehr als nur eine Wirtschaftsgemeinschaft. Erst über die gemeinsamen kulturellen Werte können die Menschen zusammenwachsen und ein Verständnis für die Wichtigkeit dieses einzigartigen Projektes entwickeln!“ sagte EU-Kommissar Johannes Hahn im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten in Oslip.

In seiner Eröffnungsrede betonte Landeshauptmann Hans Niessl die Chancen, die ein Europa der Regionen bietet. Gerade durch solche Initiativen kann es gelingen, die regionale Vielfalt zu erleben und sichtbar zu machen.

Als wichtigen Beitrag, um ein „Gefühl für Europa zu entwickeln“ bezeichnete Landeshauptmannstellvertreter Mag. Franz Steindl in seinen Grußworten die Aktivitäten es eu-art-network.

Zehn Tage lang haben 28 Künstlerinnen und Künstler aus Städten, in denen Franz Liszt gewirkt hat in der Cselley-Mühle in den Bereichen Bildende Kunst und Komposition unter der Koordination der Kuratoren Wolfgang Horvath (Bildende Kunst) und Gerhard Krammer (Komposition) gemeinsam gelebt und gearbeitet.

Im Rahmen der Schlusspräsentation wurden die während des Symposions entstandenen Musikstücke uraufgeführt und die Ausstellung eröffnet.

Die internationalen Symposien des eu-art-network findet seit 2001 jährlich in der Cselley-Mühle Oslip (Burgenland) statt. In den vergangenen 10 Symposien haben 244 Künstlerinnen und Künstler aus 37 Ländern teilgenommen. Im kommenden Jahr werden die Werke auf einer „Tour de l’Europe“ als Beitrag der „Vivat Liszt“-Ausstellung in zahlreichen europäischen „Liszt“-Städten wie etwa Bayreuth präsentiert werden.

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