Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Esterházy Stellungnahme zu St. Margarethen

Esterházy sichert umfassend die Zukunft des Steinbruchs St. Margarethen

o Es ist richtig, dass Esterházy OFS (Opernfestpiele St. Margarethen GmbH, mit Sitz in Wiener Neustadt) angeboten hat, die AIDA Produktion 2014 mit einem Budget von € 250.000.- zu unterstützen. Darin enthalten sind zusätzliche notwendige Marketing-Anstrengungen, finanzielle Unterstützung für die deutlich teurere Technik, die Robert Dornhelm 2014 einsetzen will, und für attraktive Events für Promotionzwecke etc. Dieses Angebot an OFS
haben wir schon vor drei Monaten gemacht; leider ist von Wolfgang Werner dazu bei uns bis heute keine Antwort eingetroffen.

o Zu unserem Bedauern haben die Opern-Produktionen der OFS in den vergangenen Jahren deutlich an Zuschauern verloren. Das gilt übrigens auch für die Operettenproduktion in Mörbisch. Wir haben OFS mehrfach darauf hingewiesen, dass sich der Publikumsgeschmack über die Jahre ändert und deshalb Regie und Stil der Opern geändert werden müssen – nur ein großes Bühnenbild ist für die neuen Publikumsschichten, die man in Zukunft gewinnen muss, nicht ausreichend.

o Aus mehreren Gründen und gemäß der geltenden Vereinbarung mit OFS, hat sich Esterházy entschieden, ab 2015 die Opernproduktion an einen neuen Veranstalter zu übertragen. Sehr wahrscheinlich wird die nächste Produktion 2015 TOSCA von Puccini sein.

o Wir wissen auch, dass OFS seit längerem ein Fördergesuch beim Land eingebracht hat. Ob es hier schon konkrete Zusagen gibt, wissen wir nicht. Es würde uns nicht erstaunen, wenn die zuständigen Vertreter der Landesregierung bei OFS lediglich auf Zeit spielen. Auch Esterházy hat 2007 (!!) bei der zuständigen Landesstelle ein Fördergesuch für den zweiten, kleineren Teil der großartigen Ausbaumaßnahmen im Steinbruch eingereicht. Trotz mehrmaligen deutlichen Nachfragens wurde auf dieses Gesuch bisher keine Antwort gegeben.

o „Nachdem Esterházy den Veranstaltungsort St. Margarethen bisher mit über € 10 Millionen Investition in die Anlage und weiteren Maßnahmen unterstützt hat, ist es mehr als gerechtfertigt, wenn OFS für die Opernproduktionen im Steinbruch jährlich mit 200.000.- bis 250.000.- unterstützt werden“, betont Frau Wagner-Gmeiner, die Pressesprecherin von Esterházy. Dieser Betrag ist übrigens nur ein Bruchteil der Unterstützung, die jährlich der Operettenproduktion in Mörbisch zufließt.

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