Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Lisztomania ist eröffnet!

Gestern, am 27. Jänner eröffnete Bundespräsident Dr. Heinz Fischer das Jubiläumsjahr in Raiding, dem burgenländischen Geburtsort von Franz Liszt.

Der Konzertsaal gleich neben Liszts Geburtshaus war bis auf den letzten Platz besetzt und die musikalischen Darbietungen der Intendanten des Liszt Festivals Eduard und Johannes Kutrowatz und den Tanzgeigern wurden von spannenden Festreden begleitet. Nike Wagner, Leiterin des Kunstfestes in Weimar und Ururenkelin von Franz Liszt sprach über dessen Wurzeln, die sie dabei aber als Luftwurzeln, wie die der Orchideen, bezeichnete. „Ein Mann, der nur Flügeln zu haben schien“ charakterisierte sie Liszt, der sich immer wieder neu erfand. Dr. Erhard Busek würdigte Liszt als Europäer, eine Eigenschaft, die er an seinen zahlreichen Wirkungsstätten verkörperte. Viele der Ehrengäste aus Politik, Diplomatie, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung nutzen auch die Gelegenheit das Liszt-Haus zu besuchen, in dem gerade die Ausstellung „Wunderkind Liszt – Wurzeln eines Genies“ vorbereitet wird.

Übrigens nahm Bundespräsident Dr. Heinz Fischer auch die Erststempelung der Franz Liszt-Sonderbriefmarke vor.
Im Anschluss wurde die Ausstellung „Vivat Liszt! Hör das Licht – sieh den Klang“ in der Burgenländischen Landesgalerie eröffnet, die das erste Modul des Lisztomania-Ausstellungsreigens ist und im Anschluss auf Europatournee geht. Sieben weitere Ausstellungen werden ab 17. März in Eisenstadt und dem Mittelburgenland zu sehen sein.

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