Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Literaturtage 2012

„Das ewig Neue“

mag.elfriede lenz, burgenland

viktor klykov, st. petersburg

josef wittmann, bayern

  1. Mag. Elfriede Lenz:

Referat mit Literaturbeispielen „Das ewig Neue – Themen, die seit der griechischen Antike aktuell sind“.

Darin werden einige Beispiele verfolgt, wie sich Themen von der antiken Klassik über die kulturgeschichtlichen Epochen bis zur Gegenwart immer wieder neu stellen, ohne an Aktualität zu verlieren.

An Hand der Beispiele wird sich ergeben, dass es grundlegende Rätsel gibt, die mit dem Menschsein verbunden sind. Sie haben sich seit Beginn der Kulturge­schichte kaum verändert und verlangen mit der naheliegenden Neugier auf das „gewisse Etwas“ der immer wiederkehrenden Motive, wieder neue Antworten von jedem, der sich mit Menschen beschäftigt.               Dauer: ca. 2 x 60 Minuten

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  1. Josef Wittmann:

Vorstellung zeitgenössischer Werke, die auf antike Themen offen oder verdeckt Bezug nehmen und kritische Annäherung an die Kriterien, die im ersten Teil erarbeitet worden sind. (Das ewig Neue – was hinter aktuellen Fragen eigentlich steht)

Dabei werden Auszüge aus zeitgenössischen Texten bekannter Autoren vorgelesen bzw. in Inhaltsangaben einen Eindruck davon vermitteln, worum es darin geht. In einer interaktiven Analyse suchen wir gemeinsam nach dem unveränderlichen Motiv und bewerten, wie nahe uns Zeitgenossen dieser Werke gehen.                                                                         Dauer: ca. 3 x 60 Minuten

3.         „Die um-strickende Schreibwerkstatt

In etwa nach dem Vorbild der vorgestellten Zeitgenossen werden wir klassische Motive „auftrennen“ und aus diesem Material neue Texte zu „stricken“ versuchen. Es geht dabei in erster Linie darum, die „Masche“ der Klassiker zu verstehen und neu aufzuarbeiten; Form und Originalität dürfen sich diesem Anliegen unter­ordnen.

Die TeilnehmerInnen haben dazu ausreichend Zeit. Der Referent kann von jedem Teilnehmer / jeder Teilnehmerin um Rat gefragt werden (wobei dieser nicht unmittelbar in die entstehenden Texte eingreift).

Ausgewählte Autor(inn)en dieser Arbeiten vertreten den Teilnehmerkreis bei einer öffentlichen Lesung.

4           Viktor Klykov:

„Das ewig Neue“ in der russischen Literatur mit Lesebeispielen

9. Bad Tatzmannsdorfer Literaturtage vom 19. – 22. April 2012 im Freilichtmuseum

Programm:

19.04. 17 Uhr: Treffpunkt im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf,
Begrüßung durch Hrn. Bürgermeister Ernst Karner und Kurdirektor Dietmar Lindau
anschließend Einladung zur Heurigenjause

20. 04. 09 Uhr: Begrüßung Hrn. Mag. Rudolf Luipersbeck, Vorstand der Kurbad Ag.
9h – 10h 30: Vortrag: Mag. Elfriede Lenz, 1. Teil
„Das gewisse Etwas“ der immer wiederkehrenden Themen und Motive von der antiken Klassik über die kulturgeschichtlichen Epochen
Pause:
10h 45 – 11h 30: Mag. Elfriede Lenz, Vortrag 2. Teil
Pause:
Ab 14 h: Vortrag: Josef Wittmann
„Das Ewig Neue“: An Hand von Beispielen wird sich ergeben, dass es grundlegende Rätsel gibt, die mit dem Menschsein verbunden sind.
Vorstellung zeitgenössischer Werke, die auf die antike Themen offen oder verdeckt Bezug nehmen. Wir suchen gemeinsam nach unveränderlichen Motiven und bewerten, wie nahe uns Zeitgenossen dieser Werken gehen.
Abends: Zusammensitzen und diskutieren im „Batthyanykeller“

21. 04. 9 Uhr:
„Die um-strickende Werkstatt“, mit Josef Wittmann
Wir werden klassische Motive auftrennen und aus diesem Material neue Texte „stricken“
Es geht darum, die „Masche“ der Klassiker zu verstehen und neu aufzuarbeiten.
Die Teilnehmer haben den ganzen Vormittag Zeit
14 Uhr 30: Poetenhügel
Es ist zu einem fixen Bestandteil der Literaturtage geworden, auf dem Poetenhügel „Wortlaubbäume“ aus den noch kahlen Obstbäumen zu gestalten. Jeder Autor bringt 3-4 Texte in Folie zum Aufhängen mit.
19h 30: Ein schwungvoller Abend mit Wort und Irish Music
Preisverleihung

22. 04. 9 Uhr:
Vortrag von Victor Klykov, Moskau,
„Das Ewig Neue“ in der russischen Literatur
11h 30: Einladung zum Mittagessen

Verabschiedung

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