Kulturgericht

Kunst und Kultur im Burgenland

Pöttschinger Sommertheater 2013: Der Widerspenstigen Zähmung

ziemlich frei nach William Shakespeare
Premiere: Fr. 30. August
Weitere Vorstellungen: Fr. 6. September und Sa. 7. September
Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:15 Uhr
im Garten des Gemeindegasthauses Pöttsching

Limitierte Karten
Vorverkauf: 12 Euro
Abendkassa: 15 Euro
Vorverkauf: Martina Reischer 0650 480 3800
Infos: www.fkk-poettsching.at

William Shakespeare (1564–1616) ist so ziemlich der berühmteste Schriftsteller der Welt, seine Dramen kennt jeder zumindest dem Namen nach. Und ob wir es wissen oder nicht, wir alle zitieren ihn hin und wieder. Denn kein Autor hat mit seinen Werken den allgemeinen Sprachgebrauch mehr bereichert als er – da ist nicht nur „etwas faul im Staate Dänemark“: „Bereit sein ist alles.“ „Gut gebrüllt, Löwe.“ „Der Rest ist Schweigen.“ „Last, not least.“ … Auch den „Zahn der Zeit“ hat Shakespeare erdichtet.
Seine Komödie Der Widerspenstigen Zähmung – Original: The Taming of the Shrew – entstand um das Jahr 1594. Sie wurde in Opern und Musicals vertont, und jede Generation hat ihre Verfilmung bekommen: 1929 mit Mary Pickford und Douglas Fairbanks, 1967 mit Liz Taylor und Richard Burton oder 1999 der Film „10 Dinge, die ich an dir hasse“ – und diese Aufzählung ist nicht vollständig.

Worum geht‘s?
Babtist Minola, angesehener Bürger Paduas, hat zwei Töchter: Bianca, die jüngere, kann sich vor lauter Verehrern kaum wehren, doch bevor sie heiraten darf – und sie weiß schon, wen sie will – muss zunächst ihre ältere Schwester Katharina an den Mann gebracht werden. Da diese jedoch eine leicht reizbare, junge Dame mit ziemlich bösem Mundwerk ist, gestaltet sich die Männersuche eher schwierig. Bis eines Tages Petruchio, reicher Edelmann aus Verona, in Padua auftaucht, um durch reiche Heirat noch reicher zu werden (wir sehen schon, wo seine Prioritäten liegen). Er nimmt nicht nur den Kampf mit Katharina auf – sprich: heiratet sie – er schafft es auch, „ihren harten, störr‘gen Sinn zu brechen“.
Wie und warum? Darüber streiten Literaturkritiker seit über 400 Jahren.
In der gekürzten und von Peter Haus und Jürgen Reischer szenisch ergänzten Version, die in Pöttsching aufgeführt wird, schafft Petruchio es, weil… Du dachtest doch nicht wirklich, wir verraten dir das! Wir möchten ja, dass du dir das Stück ansiehst.

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